Evangelische Stadtakademie Hannover

Herzlich willkommen zu unserem Programm 2018
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Liebe Freundinnen und Freunde der Stadtakademie!

kein Hannoverbesucher würde auf die Idee kommen, die Stadt für eine barocke zu halten. Selbst Kenner der Stadt müssen überlegen, ob ihnen Barock-Architektur in den Sinn kommt. Nichts desto trotz hatte Hannover in dieser Barockepoche eine Glanzzeit über den Zeitraum eines halben Jahrhunderts. Mit den diesjährigen 16. Leibniz-Festtagen greifen wir in Kooperation mit dem Landesmuseum das Thema auf: ‚Barock. Ganz großes Theater‘ Gottfried Wilhelm Leibniz ist ein Repräsentant dieser Epoche in seiner universalen Wirksamkeit und seiner Begabung für geistvolle Geselligkeit. Interessanterweise stammt auch der Kunsthistoriker Erwin Panofsky aus Hannover – er verbrachte seine Kindheit in der Calenberger Neustadt – der in seinem Essay ‚Was ist Barock?‘ den Spannungsbogen zwischen Barock und Moderne in dem Lebensgefühl der Zerrissenheit entdeckt. Entdecken Sie in den Veranstaltungen der 16. Leibniz-Festtage Hannover im Barock bis heute.

Mit der Literaturstudentin Bianca Carina Schwarze stellen wir einen weiteren Brückenschlag zu den Wurzeln der Moderne her. Im Faust II hat Goethe seiner Intuition für das moderne Zeitalter den bemerkenswertesten Ausdruck gegeben. Diese Spuren gehen wir im Lektürekurs nach.

Mit dem Thema „Menschenrechte in unternehmerischer Verantwortung“ und mit der Frage nach „politischer Resonanz und Handlungsfähigkeit in der Demokratie“ beschäftigen sich zwei Veranstaltungen in diesem Herbst.

Die eine informiert über den UN-Treaty Prozess zu globalenMenschenrechten und kommt mit Unternehmensvertretern und dem Publikum darüber ins Gespräch, wie wir der Verantwortung für Menschenrechte im unternehmerischen Handeln und im Konsumverhalten gerecht werden können.

Auf der theoretischen Grundlage von Hannah Arendt zu Politischem Handeln und Demokratie sowie im Austausch mit den Kerngedanken von Harald Welzers neuem Buch „Alles könnte anders sein“ fragt das 15. Forum zur Zukunft der Demokratie nach der Aktivierung von politischer Resonanz und Beteiligung für eine gute Zukunft.

Herzlich einladen möchten wir auch zum Christlich-Jüdischen Gespräch, das sich im Januar und Februar 2020 aus wissenschaftlicher und künstlerischer Perspektive mit Jerusalem als Stadt der Konflikte und Hoffnungen beschäftigt.

Ihre Martina Trauschke (Theologische Leitung)
Anette Wichmann (Sozialwissenschaftliche Leitung)

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