Stadtakademie

Herzliche willkommen zu unserem Programm 2019
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Seminare am Tage

DIE KURSE FINDEN MIT REDUZIERTER TEILNEHMENDENZAHL UNTER EINHALTUNG DES MINDESTABSTANDES SOWIE DER AKTUELLEN HYGIENEVORSCHRIFTEN STATT.
BITTE LESEN SIE HIERZU UNBEDINGT AUCH DIESE INFORMATIONEN!


Sem – Philosopische Ideen

Prof. Dr. Benjamin Lindner, Philosoph
Der Kurs von Herrn Dr. Lindner wird voraussichtlich im Frühjahr 2021 stattfinden.

 


Sem – Das Böse. Zur Geschichte und Gegenwart eines Begriffs und seiner Erscheinungsform

Dr. Uwe Sänger, Literaturwissenschaftler
PD Dr. Gustav-Adolf Schoener, Religionswissenschaftler
Der Kurs von Herrn Dr. Sänger und Herrn PD. Dr. Schoener
wird voraussichtlich im Frühjahr 2021 stattfinden.

 


SEM 201 A / B / C “LEBEN IST WEG“ –WAS MÄRCHEN VOM LEBENSWEG WISSEN …

Karin Hieronimus, Märchenerzählerin

Leben ist Weg, ist Bewegung, Veränderung, Entwicklung, Wandlung… Lebendiges Leben heißt: Sich bewegen, innerlich und äußerlich, heißt aufbrechen – immer wieder neu – ausgetretene Pfade verlassen, sich lösen vom alten Muster, loslassen, offen sein… Drei Volksmärchen werden uns mit ihrem Wissen und ihrer Weisheit auf dem Weg begleiten.

 

SEM 201 A – DAS MÄDCHEN OHNE HÄNDE

Montag, 14. September 2020, 10.00 – 12.00 Uhr

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SEM 201 B –  DER TEUFEL MIT DEN DREI GOLDENEN HAAREN

Dienstag, 20. Oktober 2020, 10.00 – 12.00 Uhr

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SEM 201 C – DIE GÄNSEHIRTIN AM BRUNNEN

Montag, 9. November 2020, 10.00 – 12.00 Uhr

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Großer Saal, Gemeindehaus Gartenkirchengemeinde, Marienstr. 35, 30171 Hannover
Die Termine können ggf. auch einzeln gebucht werden für jeweils 10 Euro/ Mitglieder 7,50 Euro
Für alle drei Termine: Teilnahmegebühr 28 Euro / Mitglieder 22 Euro

 


SEM 202 – THOMAS MANN ZUR WIEDERVORLAGE

Dr. Uwe Sänger, Literaturwissenschaftler

Klassiker, Pflichtlektüre für Generationen, oft frühe Leseerfahrungen, derzeit Gegenstand der Editionsphilologie. Die neuere Forschung hat das Bild des Autors und die überkommene Werkdeutung prägnant erweitert und zum Teil korrigiert. Aber vermag das Werk das Leseinteresse noch zu erreichen? Wie ist es um seine gegenwärtige Leserezeption bestellt? Ziel des Seminars ist eine „Wiedervorlage“ im Lichte der neueren und neuesten Thomas Mann-Forschung und die exemplarische Befragung seiner Texte. In welcher Weise treffen die Romane und Erzählungen auf ein Gegenwartsinteresse, das über die literaturhistorische Bedeutung oder die ästhetische Formensprache  hinausweist? Das Ferne oder fern erscheinende seines Werkes heranzuholen und abseits einer trivialen Verwertbarkeit für das zeitgenössische Bewusstsein zu prüfen ist Thema des Seminars.

3 × mittwochs, 10.30 – 12.00 Uhr, 16., 23., 30. September 2020
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 28 Euro / Mitglieder 22 Euro

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SEM 203 – GEORG LUDWIG FRIEDRICH LAVES ARCHITEKT, STADTPLANER UND FREIMAURER EIN SPAZIERGANG DURCH HANNOVER

Jürgen Veith, Kulturwissenschaftler

Laves war ab 1817 als Stadtplaner und Architekt in Hannover tätig. Er hinterließ uns zahlreiche prächtige Gebäude, er legte innerstädtische Plätze an und erweiterte die Altstadt in Richtung Moderne. Auf einem Stadtspaziergang durch Hannover folgen wir seinen Spuren.

1 × Mittwoch, 15.30 – 17.00 Uhr, 16. September 2020
Treffpunkt: Fahrstuhlausgang Stadtbahn Waterlooplatz
Teilnahmegebühr 7 Euro / Mitglieder 5,50 Euro

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SEM 204 – LATEIN-KURS FÜR FORTGESCHRITTENE

PD Dr. Gustav-Adolf Schoener, Religionswissenschaftler

Der Kurs knüpft beim Kenntnisstand des Seminars vom Dezember 2019 an und widmet sich vor allem Texten der klassischen Lektüre. Neue Teilnehmende mit Vorkenntnissen sind herzlich willkommen! Bei Rückfragen erhalten Sie weitere Informationen im Büro der Stadtakademie.

8 × montags, 17.00 – 18.30 Uhr,
21., 28. September, 5., 12., 19., 26. Oktober, 2., 16. November 2020
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 56 Euro / Mitglieder 44 Euro

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SEM 205 – HEILSZEIT INMITTEN VON VERUNSICHERUNG?
FRAGEN DER ERSTEN MESSIAS-GLÄUBIGEN NACH DER ZUKUNFT. EIN ONLINE-BIBELKURS

Peter Kuhlmann, Theologe, Autor

Die Zeit des Neuen Testaments war eine Zeit großer Erwartungen. Ähnlich wie heute war die Sehnsucht nach Gerechtigkeit und Frieden groß. Hatte die Heilszeit mit Jesus begonnen? Ihre Unsicherheit verbanden die Anhänger  Jesu mit der Hoffnung auf seine erneute Wiederkehr. Die Menschen fragten ähnlich wie heute: Was wird kommen? Erwartet uns das Ende oder eine Wende? Wir wollen biblische Texte lesen, die sich mit Fragen der Zukunft und der Deutung der Zeit nach Jesu Tod und Auferstehung auseinandersetzen. Alle Teilnehmenden erhalten fünf Mal ausgewählte biblische Texte mit Hintergrundinformationen und Impulsfragen (per E-Mail), im zeitlichen Abstand  von jeweils zwei Wochen. Rückmeldungen (Fragen, Anmerkungen, weiterführende Gedanken etc.) werden gesammelt und vom Kursleiter im direkten Kontakt oder in Form eines kleinen Video-Statements für alle Teilnehmenden  beantwortet bzw. weiter diskutiert. Zum Abschluss findet eine kleine Videokonferenz statt, an der Sie sehr einfach über einen Link, den wir Ihnen zusenden werden, teilnehmen können. Sie benötigen dafür lediglich eine  Ausrüstung mit integrierter oder separater Kamera- und Lautsprecher-Technik an Ihrem Computer bzw. Bildschirm. Als begleitende Lektüre wird empfohlen: Peter Kuhlmann: „Expedition Bibel – In 20 Schritten durch das Neue Testament“. Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Hannoverschen Bibelgesellschaft e.V.

10 Wochen ab × 21. September
Online mit Studienbriefen per E-Mail und einer Videokonferenz Ende November 2020
Teilnahmegebühr 20 Euro
Anmeldung bis 17. September 2020 bei der Hannoverschen
Bibelgesellschaft e.V. unter folgenden E-Mailadressen:
steffen.marklein@evlka.de und laura.lenk@evlka.de

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SEM 206 – REISEN UND RELIGION

Andreas Kühntopp, Theologe

Warum reisen »wir» so gerne und so oft? Reisen wir, weil wir uns das Paradies wünschen, dem Paradies näher sein wollen? Reisen Christen anders als Nichtchristen? Welche Reiseformen (z. B. Pilgerreisen) entdecken wir wieder? Machen wir dabei Transzendenzerfahrungen? Hat das Reisen etwas mit dem Glauben zu tun oder ist es gar eine Art Flucht? Lassen sich diese Transzendenzerfahrungen stattdessen auch zu Hause machen? Das Seminar richtet sich an diejenigen, die schon immer über die »Selbstverständlichkeit » ihres Reisens nachdenken wollten und das nicht nur alleine, sondern in einer Gruppe.

1 × Freitag, 18.00 – 19.30 Uhr, 25. September 2020
1 × Sonnabend, 11.00 – 16.00 Uhr, 26. September 2020
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 28 Euro / Mitglieder 22 Euro
Schüler*innen und Studierende frei

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SEM 207 Lichtenberger Stimmarbeit in zwei Vierergruppen

Gerhard Hagedorn, Chorleiter

Sie lernen in diesem Kurs die zutiefst befreiende Stimmarbeit nach Gisela Rohmert (Lichtenberg) kennen. Die Lichtenberger Methode lehrt ein Singen in einer beglückenden Fülle und Brillanz, das nicht ermüdet, das den  singenden Menschen selbst und die Hörerin / den Hörer tief berührt, gerade weil es keine äußerliche Wirkung erzielen will. Das Prinzip des Nicht-Tuns wird im Klang der Stimme praktisch erfahrbar. Die Resonanzfähigkeit des Körpers wird entwickelt. Sie werden die Veränderungen Ihres eigenen Klangs in kurzer Zeit erleben. Aus gegebenem Anlass findet der Kurs in zwei Gruppen à vier Personen mit einem Mindestabstand von 3 Metern zwischen den Teilnehmenden statt. Wegen des Gruppenwechsels um 12.10 Uhr bitten wir freundlich um pünktliches Erscheinen und um das Tragen eines Mundschutzes beim Betreten und Verlassen des Raumes. Für gute Belüftung während und zwischen den beiden Kurseinheiten wird gesorgt. Bei der Arbeit in einer kleinen Gruppe genießen die Teilnehmenden die besondere Intensität dieser Form.

7 × montags, 11.30 – 12.10 Uhr und 12.20 – 13.00 Uhr,
28. September, 5., 19., 26. Oktober, 2., 9., 16. November 2020
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 49 Euro / Mitglieder 38 Euro

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SEM 208 – ÄLTER WERDEN – EINE ENTDECKUNGSREISE

Nora Borris, Pastorin i.R., Supervisorin und Beraterin

Wir sind in unserem Leben gefordert, uns immer wieder neu zu finden, zu erfinden und Übergänge aufmerksam zu gestalten. Älterwerden kann als eine spannende und auch fordernde Entdeckungsreise verstanden werden.  Machen wir uns auf den Weg, ausgerüstet mit einem Rucksack voll Lebenserfahrung. Im Alter Neues zu entdecken kann im Alltag vielerlei einschließen: Übergänge gestalten, Entwicklungsaufgaben bis ins hohe Alter,  Versöhnlichkeit und Heiterkeit, das Wirkliche tapfer ergreifen, Verluste und Einsamkeit, Wissen um Endlichkeit. Solche Themen laden zum Austausch ein. Dazu gebe ich Impulse und stelle auch transaktionsanalytische Modelle vor, die helfen, Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung zu erfassen. (max. 14 Teilnehmende).

5 × montags, 10.30 – 12.30 Uhr,
5., 12., 19., 26. Oktober, 2. November 2020
Posthornstraße 40, 30449 Hannover,
Linie 9, Haltestelle Lindener Markt
Links neben der Post durch die Schranke über den Hof, letzter Eingang Nr. 40, bitte klingeln bei TA
Teilnahmegebühr 46 Euro / Mitglieder 36 Euro

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SEM 209 – DIE NORDSTADT UND DIE GOTTFRIED WILHELM LEIBNIZ UNIVERSITÄT
EIN STADTSPAZIERGANG

Jürgen Veith, Kulturwissenschaftler

Kunst, Stadtarchitektur, eine Kirche, ein Friedhof und ein altes Schloss, in dem heute studiert wird. Auf unserem Stadtspaziergang entdecken wir gemeinsam die Nordstadt Hannovers.

1 × Dienstag, 15.30 – 17.00 Uhr, 6. Oktober 2020
Treffpunkt: Sachsenross vor der Universität
Teilnahmegebühr 7 Euro / Mitglieder 5,50 Euro

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SEM 210 – ERWARTUNG, HOFFNUNG, ERINNERN, GEDENKEN. ZUR KUNST DER GRABPLASTIK UND DES GRABMALS IN MITTELALTER UND NEUZEIT (TEIL II)

Prof. Dr. Heino R. Möller, Kunstwissenschaftler

Grabplastik ist eines der umfangreichsten und vielfältigsten Gebiete einer Kunstgeschichte der Plastik und durch die Jahrhunderte bzw. Jahrtausende von hoher essentieller und künstlerischer Bedeutung. Diese ist allerdings von ebenso großen sozialen Differenzen bestimmt, in der Vergegenständlichung von Hoffnung auf Erlösung und der Hoffnung auf Dauer des Erinnerns. Es werden beispielhafte Typen, Formen, Inhalte und Bedeutungen von  Werken der Grabplastik vorgestellt. Neueinsteigende sind willkommen!

6 × freitags 11.00 – 12.30 Uhr,
16., 23., 30. Oktober, 6., 13., 20. November 2020
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 42 Euro / Mitglieder 33 Euro

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SEM 211 – SCHREIBEN ALS HEILSAME ERFAHRUNG
DIE WIRKUNGSVOLLE KRAFT DER WORTE ENTDECKEN

Jeanette Kießling, Journalistin, Schreibtherapeutin, HP Psych.

Entspannen, klären, stärken, festhalten, loslassen – all das und noch mehr kann Schreiben bewirken. Die spielerischen Methoden des kreativen therapeutischen Schreibens können dabei helfen, unser Leben und unseren Alltag zu reflektieren, unsere Achtsamkeit zu schulen, zu entdecken, was uns wirklich wichtig ist und welche Ressourcen in uns stecken. Wir nehmen uns Zeit für uns und lassen in entspannter Atmosphäre und völlig ohne Bewertung  Wörter, Sätze und Texte lebendig werden. Eine kleine Selbsterfahrungsreise für Menschen, die gern Schreiben oder es versuchen möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

6 × sonntags, 15.30 – 17.00 Uhr, 18., 25. Oktober, 1., 8., 15., 22. November 2020
Gemeindehaus Kreuzstraße 3/5 (EG)
Teilnahmegebühr 60 Euro / Mitglieder 50 Euro

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SEM 212 – ZWISCHEN OKZIDENT UND ORIENT
ARCHÄOLOGISCHE HINTERLASSENSCHAFTEN IN ARMENIEN

Dr. Wiebke Schulz-Wackerbarth, Archäologin

Das heutige Armenien ist ein Binnenstaat im Kaukasus und liegt im Bergland zwischen Georgien, Aserbaidschan, dem Iran und der Türkei. Das antike Armenien erstreckte sich indes in seiner größten Ausdehnung vom Kaspischen  Meer bis zum Mittelmeer. Armenien war in der Antike zwischen Römern und Persern angesiedelt und meist ohne politische Souveränität. Trotz seiner stark orientalisch beeinflussten Kultur ist Armenien tief christlich: Der Legende nach handelt es sich sogar um den ersten christlichen Staat, auf dessen Wahrzeichen, dem Berg Ararat, Noah mit seiner Arche gestrandet sein soll. Die Veranstaltung beschäftigt sich mit den Zeugnissen der
christlichen Vergangenheit und den archäologischen Hinterlassenschaften einer Kultur zwischen Orient und Okzident.

3 × donnerstags, 10.00 – 11.30 Uhr, 22., 29. Oktober, 5. November 2020
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 21 Euro / Mitglieder 17 Euro

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SEM 213 – GOTT UND MENSCH
FRÜHCHRISTLICHES DENKEN ÜBER GEIST UND NATUR

PD Dr. Gustav-Adolf Schoener, Religionswissenschaftler

In den modernen Naturwissenschaften wird das Verhältnis von Geist und Natur sehr kontrovers diskutiert. Gibt es Geist unabhängig von Materie? Oder ist Geist immer an eine körperliche Gestalt gebunden? Wie wirken dann  Geist und Körper zusammen? Oder ist Geist nur ein Synonym für spezielle chemische Prozesse? Diese Fragen wurden bereits in der antiken Philosophie intensiv diskutiert. Mitten in diese Diskussion hinein verbreitete sich die  jüdischchristliche Botschaft und griff diese Diskussion auf. Daraus ergab sich ein langer Prozess der Reflexion über das Verhältnis von Gott und Mensch (Geist und Natur). Auf mehreren Konzilien (u.a. in Nicäa, Konstantinopel,  Ephesos und Chalcedon) wurden die unterschiedlichen Ansichten diskutiert, um dann verbindliche Lehren und Bekenntnisse zu formulieren, die in den großen christlichen Konfessionen noch heute gelten. In diesem Kurs wollen  wir der Frage nach Geist und Natur zuerst in ausgewählten Schriften der antiken Philosophie nachgehen, um vor diesem Hintergrund die christlichen Diskurse über Geist und Natur bis in die frühchristlichen Konzilien des 5.  Jahrhunderts hinein zu verfolgen.

1 × Freitag, 18.00 – 19.30 Uhr, 30. Oktober 2020
1 x Sonnabend, 11.00 – 16.00 Uhr, 14. November 2020
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 31 Euro / Mitglieder 24 Euro

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SEM 214 Johann Sebastian Bach, Johannes Passion (Teil I)

Michael Stier, Theologe, Musikwissenschaftler
Prof. Dr. Lajos Rovatkay, Musikwissenschaftler

Während die Matthäus-Passion eher meditativ das Geschehen bedenkt, zeigt die Sprache von Bachs Johannes-Passion kraftvolle und dramatische Züge in ihrer barock-pietistischen Dichtung. Das Johannes Evangelium klingt dagegen lutherisch-kantig in seiner Erzählung von der Gefangennahme, der Verurteilung, Geißelung und Kreuzigung Jesu. Der Chor greift einerseits in den sogenannten Turba-Chören als handelnde Menschenschar in das Geschehen ein und reflektiert andererseits das Geschehen als Gemeinde in den Chorälen. Bach hat im Jahr 1724 die Johannes-Passion am Karfreitag in Leipzig uraufgeführt. Das Seminar analysiert umfassend die Komposition und das Zusammenspiel von Text und Musik.

4 × mittwochs, 11.00 – 12.30 Uhr,
4., 11., 18., 25. November 2020
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 28 Euro / Mitglieder 22 Euro

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SEM 215 »Und dann gehen wir in die Oper …« –
OPER GEMEINSAM VORBEREITEN UND ERLEBEN
IL BARBIERE DI SEVILLA – DER BARBIER VON SEVILLA VON GIOACCHINO ROSSINI

Michael Stier, Theologe, Musikwissenschaftler

Diese Oper ist eine Sternstunde einer Buffo-Oper Es ist die uralte, in zahllosen Stegreifkomödien und komischen Opern variierte Geschichte vom alten Mann, der ein viel zu junges Mädchen freien will, die Geschichte vom pfiffigen Diener und vom schlauen Liebhaber. So vieles ist an dieser federleichten Partitur zu rühmen: Witzig ist die musikalische Charakteristik, verführerisch die Arien, elegant und meisterlich gebaut sind die zahlreichen Ensembles. Der Handlung nach ist der „Barbier von Sevilla“ das Vorspiel zu Mozarts „Figaros Hochzeit“. Der Mozart- Verehrer Rossini hat sich um eine ähnliche Beseelung seiner Gestalten nie bemüht, alles bleibt bei ihm Ulk und Situationskomik. Aber in diesen selbstgesteckten Grenzen ist der „Barbier“ ein Gipfel des Genres. Für den 6.-20.2.2021 steht in der Niedersächsischen Staatsoper die Wiederaufnahme des Stückes auf dem Spielplan.

4 × mittwochs, 15.00 – 16.30 Uhr, 4., 11., 18., 25. November 2020
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 28 Euro / Mitglieder 22 Euro

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SEM 216 ALTGRIECHISCH: GRUND- UND AUFBAUKURS

PD Dr. Gustav-Adolf Schoener, Religionswissenschaftler

Der Kurs knüpft an den Anfängerkurs im Sommer 2018 an. In den ersten beiden Sitzungen werden wir uns aber einer Wiederholung der Grundlagen widmen (Alphabet, grammatikalische Grundformen). Anschließend soll die rammatik, immer in Bezug zu Texten aus dem Neuen Testament (evtl. auch zu Texten des klassischen Griechisch), weiter vertieft werden. Grundsätzlich ist der Kurs auch für Neueinsteiger möglich, soweit rudimentäre Grundkenntnisse vorhanden sind. Für den Kurs benötigen wir ein Wörterbuch. Empfohlen: Kassühlke, Rudolf: Kleines Wörterbuch zum Neuen Testament, Freiburg/Br.: Deutsche Bibelgesellschaft 5. Aufl. 2009 (oder andere Aufl.).

8 × montags, 17.00 – 18.30 Uhr,
23., 30. November, 7., 14., 21., 28. Dezember 2020, 11., 18. Januar 2021
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 56 Euro / Mitglieder 44 Euro

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SEM 217 Schreibwerkstatt: Schreiben macht Spaß

Jeanette Kießling, Journalistin, Schreibtherapeutin, HP Psych.

Ein kreativer Tag zum Abschalten, Durchatmen, Losschreiben: Mit spielerischer Leichtigkeit tauchen wir in die Welt des kreativen Schreibens ein, lassen uns inspirieren von dem, was wir hören oder sehen, schmecken oder  riechen, denken oder fühlen. Wir geben unserer Phantasie freien Raum und lassen spontan unsere ganz eigenen Texte entstehen… Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

1 × Sonnabend, 11.00 – 18.00 Uhr, 12. Dezember 2020
Gemeindehaus Kreuzstraße 3/ 5 (EG)
Teilnahmegebühr 28 Euro / Mitglieder 22 Euro

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SEM 218 – WAS IST WIRKLICHKEIT? Autorinnen und Autoren der Deutschen Gegenwartsliteratur „geben Auskunft“

Dr. Uwe Sänger, Literaturwissenschaftler

Das Seminar behandelt vier Autorinnen und Autoren, die für markante Zugänge zur literarischen Bearbeitung der Wirklichkeit stehen: Da ist Peter Stamm, dessen Figuren zwischen Vergeblichkeit, Versäumnis und Vorbestimmung eingespannt erscheinen, dahintreibend in der „sanften Gleichgültigkeit der Welt“. Terézia Moras Figuren treibt eine Sehnsucht nach einer erfüllten, stringenten Lebenserzählung in einer zufälligen Wirklichkeit. Judith Schalanskys Blick fällt auf eine Welt, die als unüberschaubares Archiv zu begreifen ist. Schalanskys Texte handeln von Verlustanzeigen von Menschen, Dingen und Topographien und einer stets gefährdeten Erinnerung. Die  Melancholie des Erinnerungsverlustes verbindet sich bei W.G. Sebald mit dem Versuch einer Wiederherstellung des Vergangenen, ein Erzählverfahren bei dem Fakt und Fiktion fließend ineinander übergehen.

4 × mittwochs, 10.30 – 12.00 Uhr, 6., 13., 20., 27. Januar 2021
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 28 Euro / Mitglieder 22 Euro

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