Evangelische Stadtakademie Hannover

Herzlich willkommen
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Abschied

 

LIEBE FREUNDINNEN UND FREUNDE DER STADTAKADEMIE,


ein langjähriger und ereignisreicher Weg in der Stadtakademie Hannover liegt hinter mir – zum 1. Oktober 2021 werde ich eine neue Aufgabe als Pädagogische Mitarbeiterin in der Evangelischen  Erwachsenenbildung Region Hannover/ Niedersachsen Mitte annehmen. Es ist für mich die Chance, aus meinen zwei beruflichen „Hüten“ einen zu machen und meine Arbeit für die EEB in Wolfsburg  nach Hannover zu verlagern.

Damit führt mich mein beruflicher Weg in der Kirche räumlich zurück an seinen Ausgangspunkt, nämlich in die Knochenhauerstraße 33, ins Hanns-Lilje-Haus, wo ich im Oktober 1999 meine Tätigkeit  bei der Stadtakademie, im Ausstellungsbüro zur Kunstausstellung „Lost Paradiese Lost“, mit Pastor Michael Stier, begonnen habe. Der alte Büroschrank von damals steht noch dort und ich habe mir,  nach einigem Zögern ob seiner Altersschwäche, überlegt, dass ich ihn dennoch behalten werde. Er erinnert mich an die vielen schönen Projekte, Veranstaltungen und Begegnungen, vor allem aber  natürlich an die Menschen, die ihre Akten, Papiere und Bücher darin verstaut haben – Menschen, die mich begleitet haben und für deren Zuneigung, Wertschätzung, Kritik und Förderung ich sehr  dankbar bin. Ich mag sie hier gar nicht alle nennen, weil ich sonst noch melancholischer werde beim Schreiben, als ich es ohnehin beim Abschied aus der Stadtakademie bin. Nennen möchte ich aber Stadtsuperintendent i.R. Hans-Martin Heinemann Beispiel, der mir 2010 im Namen des Stadtkirchenvorstandes den Einstieg in die Leitung der Stadtakademie angeboten hat, wofür ich sehr dankbar  bin.

Es ist nun wieder einmal Zeit für Veränderung und das sage ich nicht ohne Augenzwinkern, denn obwohl ich diese Arbeit schon so lange mache, hat es eigentlich permanent Veränderung gegeben.  Gefühlt hat sich die Stadtakademie alle drei bis fünf Jahre neu erfinden müssen, mit neuen Projekten, neuem Team, neuem Namen, neuen Trägern, neuer Rechtsform, neuem Ort, neuen  Kooperationen, neuer Technik und neuem Programm. Und das ist, so herausfordernd es häufig war, sehr gut so, denn es hat viel Lebendiges bewirkt und somit Wachstum – auch für mich persönlich. Von Herzen danken möchte ich meiner Kollegin, Pastorin Martina Trauschke, für die kollegiale und inspirierende Zusammenarbeit der letzten Jahre, die mich ebenso hat wachsen lassen. Ein herzlicher Dank geht an Frau Sandrine Hartwig und Frau Inka Kristina Biedermann für Ihre unterstützende Arbeit bei der Organisation von Kursen und Veranstaltungen, an Erika Roggatz und Ina Chilla-Ryssel für ihre ehrenamtliche Unterstützung. Und nicht zuletzt danke ich Superintendentin Bärbel Wallrath-Peter und dem Vorstand sowie all den hilfsbereiten Menschen in der Kanzlei und den Kolleginnen und Kollegen der Citykirchenarbeit für die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit im Stadtkirchenverband.

In Corona-Zeiten kann man sich Gott sei Dank sehr gut um Abschiedsfeiern herumdrücken, die mir so gar nicht liegen und die ich übrigens auch gar nicht „trockenen Fußes“ überstehen würde, denn dafür habe ich dann doch zu „nahe am Wasser gebaut“. Obwohl ich in meiner neuen Aufgabe bei der EEB mit so vielen Menschen auf alte und neue Weise in Hannover verbunden bleiben werde,  vermisse ich schon jetzt den Kontakt zu Ihnen, liebe Teilnehmende und Dozierende der Stadtakademie! Mit manch freundlichem persönlichen Wort, vielen Telefonaten, gefühlt unzähligen  Terminverlegungen und vielversprechenden neuen digitalen Arbeitsformen haben wir uns gemeinsam durch die zurückliegenden Corona-Monate „gerettet“ und dabei wurde mir noch einmal mehr klar, wie sehr Sie alle den Austausch untereinander schätzen, dass es eben in vielfältiger Weise eines aufrichtigen, leiblichen Kontaktes und eines interessierten Dialoges der Stadtgesellschaft um Wissen und Glauben bedarf und dass wir auch zukünftig bei allen digitalen Vorhaben, die ich in meiner EEB-Funktion gerne weiterhin begleite, dies nicht aus dem Blick verlieren dürfen! Ich hoffe sehr, dass mir in der Stadtakademie eine Person nachfolgen wird, der oder die dies auch mit Freude und Engagement im Blick haben darf und wird. Martina Trauschke hat es selbstverständlich weiterhin, denn es war und ist ein wichtiges Anliegen des Konzepts der Stadtakademie. Nun freue ich mich sehr auf meine neue Aufgabe und grüße Sie alle herzlich. Vielleicht sehen wir uns ja einmal bei einer  Veranstaltung in der Evangelischen Erwachsenenbildung Hannover wieder.

Adieu und bleiben Sie fröhlich und gesund!
Ihre
Anette Wichmann
Sozialwissenschaftliche Leitung

Nach über 20 Jahren wird Anette Wichmann die Stadtakademie verlassen. Ihre Arbeit begann als Mitarbeiterin von Michael Stier mit dem großen und weit über Hannover hinaus geachteten Projekt „Paradise Lost“ zur EXPO 2000 und setzte sich über die Programmgestaltung und -durchführung der Stadtakademie bis heute fort. Sie hat die Stadtakademie maßgeblich zu einem Ort entwickelt, der Kirchen- Wissenschafts- und Stadtgeschichte verbindet, und an dem aktuelle Themen interkonfessionell, interkulturell und gesellschaftlich breit angelegt diskutiert wurden. Der Stadtkirchenverband ist ihr zu großem Dank verpflichtet.

Rainer Müller-Brandes, Stadtsuperintendent

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