Stadtakademie

Herzliche willkommen zu unserem Programm 2018
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Seminare am Tage und Workshops

Sem 100 Senioren-Kantorei

Lothar Mohn, Kirchenmusikdirektor

Die Seniorenkantorei besteht nun bereits seit über zehn Jahren. Nahezu wöchentlich probt der Chor geistliche und weltliche Literatur, die in Gottesdiensten und Konzerten zur Aufführung gelangt. Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit herzlich willkommen!

Mittwochs, 9.30 – 11.15 Uhr
Leibnizsaal in der Neustädter Kirche, Rote Reihe 8
Anmeldung bei KMD Lothar Mohn,
Tel.: 0177/6111954, E-Mail: lotharmohn@aol.com

 

SEM 101 A / B Literarische Sahnestückchen:
Brücken bauen und an Wunder glauben

»Du öffnest ein Buch, das Buch öffnet dich« – im Sinne dieses chinesischen Sprichwortes werden im Literaturcafé ausgewählte »Sahnestückchen« in Ausschnitten gelesen und vorgestellt, die zum Nachdenken und gemeinsamem Gespräch anregen möchten.
Dazu gibt es kleine Köstlichkeiten, Kaffee und Tee. Eine Kooperationsveranstaltung mit der Evangelischen Erwachsenenbildung
Region Hannover / Niedersachsen Mitte.

Die Termine können einzeln gebucht werden.
Moderation: Angela Biegler, EEB Region Hannover

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SEM 101 A »Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah« und andere Erzählungen und Texte von Haruki Murakami

Gelesen von Anette Wichmann, Stadtakademie Hannover, EEB Wolfsburg
1 × Sonnabend, 15.00 – 17.00 Uhr, 27. Januar 2019
(Termin wurde verlegt auf 27.1.)
Hanns-Lilje-Haus, Knochenhauerstr. 33
Teilnahmegebühr 14,50 Euro (inkl. Kaffee u. Kuchen)

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SEM 101 B »Lettipark« von Judith Hermann

Gelesen von Dr. Ulrike Budke-Grüneklee, Theologin, Literaturwissenschaftlerin
1 × Sonntag, 15.00 – 17.00 Uhr, 17. Februar 2019
Hanns-Lilje-Haus, Knochenhauerstr. 33
Teilnahmegebühr 14,50 Euro (inkl. Kaffee u. Kuchen)

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SEM 102 Falten- und facettenreich II –
im Alter Neues entdecken

Nora Borris, Pastorin i. R ., Supervisorin, Beraterin

Das Seminar knüpft an die Kurse im Jahr 2018 an und möchte die geteilten Erfahrungen vertiefen. Eingeladen sind auch Interessierte, die an den ersten Kursen nicht teilgenommen haben, im Besonderen Teilnehmende rund um den Eintritt in den Ruhestand. Ich möchte ins Gespräch kommen und dabei transaktionsanalytische Modelle (Dramadreieck, psychologische Spiele, unbewusster Lebensplan, verschiedene Beziehungsmuster) vorstellen, die helfen, Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung zu erfassen.
Wir werden uns mit folgenden Themenfeldern beschäftigen:

  • Das Alter als Entdeckungsreise
  • Leben in Beziehungen
  • Persönlichkeitsentwicklung
  • Wissen um Endlichkeit
  • Altersspiritualität

5 × montags, 10.30 – 12.30 Uhr,
18., 25. Februar, 4., 11, 18. März 2019
Posthornstraße 40, 30449 Hannover, Linie 9, Haltestelle Lindener Markt – links neben der Post durch die Schranke über den  Hof, letzter Eingang Nr. 40, bitte klingeln bei TA –
Teilnahmegebühr 46 Euro / Mitglieder 36 Euro
(Maximal 12 Teilnehmende)

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SEM 103 Die Würde des Menschen ist unantastbar –
und wird täglich verletzt

Christoph Wege, P. i. R ., Klinikseelsorger, dipl. Gruppenleiter
TZI – Themenzentrierte Interaktion

Von der Entwürdigung anderer Menschen erfahren wir fast täglich, haben es womöglich auch schon selber einmal schmerzhaft zu spüren bekommen. Wieso ist und bleibt die Würde dennoch »unantastbar«, wie es im 1. Artikel unseres Grundgesetzes heißt?!
Grundsätzliches werden wir erfahrungsbezogen mithilfe der themenzentrierten Interaktion zu klären versuchen.

1 × Sonnabend, 10.00 – 17.30 Uhr, 2. März 2019
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 30 Euro / Mitglieder 23 Euro

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SEM 104 Lichtenberger Stimmarbeit

Gerhard Hagedorn, Chorleiter

Sie lernen in diesem Kurs die zutiefst befreiende Stimmarbeit nach Gisela Rohmert (Lichtenberg) kennen. Die Lichtenberger Methode lehrt ein Singen in einer beglückenden Fülle und Brillanz, das nicht ermüdet, das den singenden Menschen selbst und die Hörerin / den Hörer tief berührt, gerade weil es keine äußerliche Wirkung erzielen will. Das Prinzip des Nicht-Tuns wird im Klang der Stimme praktisch erfahrbar. Die Resonanzfähigkeit des Körpers wird entwickelt. Sie werden die Veränderungen Ihres eigenen Klangs in kurzer Zeit erleben.

7 × montags, 11.30 – 13.00 Uhr,
4., 11., 18., 25. März, 1., 8., 15. April 2019
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 49 Euro / Mitglieder 38 Euro

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SEM 105 A / B / C Mit Märchen Lebensrätseln auf der Spur

Karin Hieronimus, Märchenerzählerin

Märchen können zu Wegweisern im Leben werden. Sie bieten die Möglichkeit einer ganzheitlichen Beschäftigung mit Fragen unserer Existenz und helfen uns, Antworten darauf zu finden. Im Seminar arbeiten wir assoziativ mit den Bildern und Symbolen, die die Märchen für uns bereithalten. Dabei spricht jeder und jede auf die Poesie ganz unterschiedlicher Bilder an und entdeckt für sich einen eigenen assoziativen Zugang zu den Weisheiten der Märchen. Gemeinsam teilen wir das Entdeckte. An jedem Termin beschäftigen wir uns mit einem Märchen.

 

SEM 105 A Hans im Glück –

Dem Glücklichsein auf der Spur (Montag, 11. März)

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SEM 105 B Aschenputtel –

Mehr Sein als Schein (Dienstag, 30. April)

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SEM 105 C Schneewittchen –

Sag mir, wer ich bin … (Montag, 20. Mai)

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1 × Montag, 1 × Dienstag, 1 × Montag, 10.00 – 12.00 Uhr, 11. März, 30. April, 20. Mai 2019
Gemeindehaus Gartenkirchengemeinde, Marienstr. 35
Die Termine können ggf. auch einzeln gebucht werden und kosten dann jeweils 10 Euro / Mitglieder 7,50 Euro
Für alle drei Termine: Teilnahmegebühr 28 Euro / Mitglieder 22 Euro

 

SEM 106 Praktische Philosophie (Teil I)

Prof. Dr. Benjamin Lindner, Philosoph

Die praktische Philosophie beschäftigt sich Kant zufolge damit, was aus Freiheit möglich ist. In der Ethik geht es z. B. um die Frage: »Was soll ich tun?« Gesellschaft, Politik, Recht und Kultur sind ebenfalls Perspektiven der praktischen Philosophie. Im Seminar werden kurze philosophische Texte gemeinsam gelesen und diskutiert. Außerdem wird anhand von Fallbeispielen und Dilemmata die Urteilskraft trainiert

4 × freitags, 17.30 – 19.30 Uhr,
15., 22., 29. März, 5. April 2019
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 37 Euro / Mitglieder 29 Euro

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SEM 107 »Wir spielen alle, wer es weiß, ist klug.«
Das Werk Arthur Schnitzlers: Seelenwelten

Dr. Uwe Sänger, Literaturwissenschaftler

Arthur Schnitzler (1862 – 1931), jüdischer Arzt aus Wien, ist ein Meister in der Beobachtung der menschlichen Seele. Sein Augenmerk gilt der Komplexität der Gefühle und zwischenmenschlichen Beziehungen, die er in Erzählungen, Romanen und Dramen erzähl- und dramentechnisch neuartig gestaltet. Mit Sigmund Freud verbindet ihn eine »Doppelgängerschaft«. Auf unterschiedlichen Wegen beschreiben sie das, was zwischen den Zeilen sich ereignet, das Halb- und Unbewusste (»Traumnovelle«), Erotik (»Casanovas Heimfahrt«), das sexuelle Begehren und die Emanzipation der Frau. Vor allem ist Schnitzler ein unvergleichlich subtiler Darsteller der weiblichen Psyche und der Geschlechterverhältnisse seiner Zeit. Unerhört modern muten seine Grundthemen von Schein und Sein, von Geschichte und Zufall an. Darüber hinaus ist er ein politischer Autor, der ebenso seismographisch den Antisemitismus der Jahrhundertwende diagnostiziert (»Professor Bernhardi«) und die Hohlheit des Militarismus (»Leutnant Gustl«) aufdeckt. In der von ihm benutzen Form des inneren Monologs enthüllen die Figuren sich in ihrer Leere oder in widersprüchlichen und abgedrängten Regungen (»Fräulein Else«). Das Seminar soll einen Überblick über das Gesamtwerk verschaffen, im Zentrum stehen aber exemplarische Texte eines der spannendsten Autoren der deutschen Literaturgeschichte.

4 × mittwochs, 10.30 – 12.00 Uhr,
20., 27. März, 3., 10. April 2019
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 28 Euro / Mitglieder 22 Euro

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SEM 108 Erwartung, Hoffnung, Erinnern, Gedenken.
Zur Kunst der Grabplastik und des Grabmals in Mittelalter und Neuzeit (Teil I)

Prof. Dr. Heino R. Möller, Kunstwissenschaftler

Grabplastik ist eines der umfangreichsten und vielfältigsten Gebiete einer Kunstgeschichte der Plastik und durch die Jahrhunderte bzw. Jahrtausende von hoher essentieller und künstlerischer Bedeutung. Diese ist allerdings von ebenso großen sozialen Differenzen bestimmt, in der Vergegenständlichung von Hoffnung auf Erlösung und der Hoffnung auf Dauer des Erinnerns. In zwei Kursen (Teil I Frühjahr/ Teil II Herbst) werden beispielhafte Typen, Formen, Inhalte und Bedeutungen von  Werken der Grabplastik vorgestellt.

6 × freitags 11.00 – 12.30 Uhr,
29. März, 5., 12., 26. April, 3., 10. (OG!) Mai 2019
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 42 Euro / Mitglieder 33 Euro

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SEM 109 Schreibwerkstatt: Schreiben macht Spaß

Jeanette Kießling, Journalistin

Mit spielerischen Schreibübungen nähern wir uns der Welt des kreativen Schreibens, lassen uns inspirieren von Geschichten, Gedichten und Gedanken, lassen unseren spontanen Ideen freien Lauf, lassen unsere ganz eigenen Texte entstehen. Ob sie realistisch sind, verfremdet werden oder ganz und gar der Phantasie entspringen, das wissen nur die Schreibenden selbst … Ein Tag für alle, die gern schreiben oder es mal versuchen wollen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

1 × Sonnabend, 11.00 – 18.00 Uhr, 6. April 2019
Gemeindehaus Kreuzstraße 3/ 5 (EG)
Teilnahmegebühr 28 Euro / Mitglieder 22 Euro

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SEM 110 »Gotteswahn« versus »Wissenschaftswahn« – Religion und Spiritualität in naturwissenschaftlichen Diskursen

PD Dr. Gustav-Adolf Schoener, Religionswissenschaftler

In der Folge des so genannten »Neuen Atheismus« gibt es seit mehr als zehn Jahren Diskussionen, die auf der Basis naturwissenschaftlicher, vor allem biologischer, Forschungen die Frage nach Religion und Spiritualität neu aufwerfen. Auf der einen  Seite gilt jede »Über-Natürlichkeit« als Wahn, auf der anderen Seite wird eine »neue Wissenschaftlichkeit« gefordert, die mit ihren
Methoden und Ergebnissen religiöse und spirituelle Weltbilder zulässt. In diesem Seminar werden wir zentrale Texte aus Richard Dawkins Der Gotteswahn und als direkten Gegenentwurf Rupert Sheldrakes »Der Wissenschaftswahn« lesen und deren jeweilige
Argumente diskutieren.

10 × donnerstags, 17.00 – 18.30 Uhr,
25. April, 2., 9. (OG!), 16., 23. Mai, 6., 13., 20., 27. Juni, 4., 11. Juli 2019
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 70 Euro / Mitglieder 55 Euro

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SEM 111 Die Konjunktur der Heimat. Beheimatung unter den Vorzeichen der Globalisierung

Dr. Uwe Sänger, Literaturwissenschaftler

Die Erzählungen über Landleben und Dorfgemeinschaft erfahren gegenwärtig eine Aufmerksamkeit, wohingegen dörfliche Strukturen scheinbar ihrem schleichenden Exitus entgegen gehen. Die aktuelle Literatur nimmt dieses Absterben auf und verweigert sich der Idylle, der sich die traditionelle Heimatliteratur verschrieben hatte, denn nicht zuletzt in seiner historischen Bedeutung ist der Begriff Heimat belastet durch seine völkische Ideologisierung. Was bedeutet Heimat in einer globalisierten Welt, in der geläufige Zuordnungen wie »Eigen« und »Fremd« nicht stimmig seinkönnen? Seit dem Zerfall traditioneller Gesellschaften begleitet die Rede über Heimat die Entfaltung moderner Gesellschaften als Krisen- und Entfremdungssymptom. Gegenwärtig ist es die nomadische Mobilität, der ökonomische Zwang zum steten Ortswechsel und zu einer fluiden, unbestimmten Identität der sich die derzeitige Häufung von Dorf- und Heimatromanen schreibend und reflektierend gegenüberstellt. Josef Bierbichler gab mit Mittelreich (2011) sein Debut, Katharina Hacker schrieb Eine Dorfgeschichte (2011), Bernd Schroeder verfasste das Dorfporträt Auf Amerika (2012), Andreas Maier schreibt seit langem an einem Romanzyklus über die Wetterau. Den deutlichsten Erfolg verzeichnete Dörte Hansens Altes Land. Ihre jüngste  Veröffentlichung Mittagsstunde versucht daran anzuknüpfen. Wie ist es um eine Signatur des Heimatbegriffs bestellt ist, die auf das »rechte Leben« verweist, aber auch auf einen religiösen Sinnhorizont der sich mit ihm seit der Romantik verbindet? Und in welchen Zusammenhang tritt der Begriff mit dem Thema Migration als Phänomen der Globalisierung? Damit sind Fragen abgesteckt, die uns bei der Beschäftigung mit dem Thema leiten sollen.

1 × Freitag, 18.00 – 19.30 Uhr, 3. Mai 2019 und
1 × Sonnabend, 11.00 – 16.00 Uhr, 18. Mai 2019
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 28 Euro / Mitglieder 22 Euro

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SEM 112 Johann Sebastian Bach, Matthäus Passion (Teil I)

Michael Stier, Theologe, Musikwissenschaftler
Prof. Dr. Lajos Rovatkay, Musikwissenschaftler

Als Bach um 1727 für die Leipziger Thomaskirche die Komposition der Matthäus-Passion in Angriff nahm, hatte er eine großangelegte
musikalische Architektur im Sinn, sowohl in Hinsicht auf den sprachlichen Aufbau als auch die klangliche Vielschichtigkeit (mit zwei Chören und zwei Orchestern). Dieses Vorhaben ist ihm zur Vollendung gelungen- als eines der wichtigsten Werke abendländischer Musik: Das Streben nach dem Absoluten, das zutiefst Aufwühlende, gleichzeitig Ausgewogene und Bebende dieser Klanggröße, veranschaulichen auf beeindruckende Weise den letzten Gang Jesu. Die Kursleitung blickt von beiden Blickwinkeln aus auf das Werk: Prof. Rovatkay aus der Perspektive der Musik und P. Stier aus der von Text und Theologie.

4 × mittwochs, 11.00 – 12.30 Uhr,
8., 15., 22., 29. Mai 2019
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 28 Euro / Mitglieder 22 Euro

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SEM 113 »Und dann gehen wir in die Oper …« –
Claudio Monteverdi: L’ incoronazione di Poppea – Die Krönung der Poppea Oper gemeinsam vorbereiten und erleben

Michael Stier, Theologe, Musikwissenschaftler

Als eine der bedeutendsten Opernschöpfungen des 17. Jahrhunderts handelt »Die Krönung der Poppea« von einer Liebe jenseits von Gut und Böse, für die moralische Prinzipien keine Gültigkeit mehr haben. Modern ist diese Oper besonders darin, dass sie erstmals in der Musikgeschichte nicht mythologische Gestalten auf die Bühne bringt, sondern leibhaftige Menschen: Keine allegorischen Bedeutungen und moralischen Belehrungen, sondern Hinwendung zum Einzelschicksal und zum individuellen Handeln in seiner Triebhaftigkeit findet seine Entsprechung in der ausdifferenzierten musikalischen Gestaltung, die das Innenleben der Personen in seinen feinsten Schwankungen nachvollzieht. Dadurch wird das Spannungsverhältnis betont zwischen Machtstrukturen und der Utopie einer grenzenlosen Freiheit, die erbarmungslos agiert.

4 × mittwochs, 15.00 – 16.30 Uhr,
8., 15., 22., 29. Mai 2019
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 28 Euro / Mitglieder 22 Euro

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SEM 114 Oststadt/List – Ein Stadtspaziergang

Jürgen Veith, Kulturwissenschaftler

Oststadt-List, ein Stadtteilspaziergang mit Wissenswertem über die Stadtteilgeschichte der Oststadt und List. Wir streifen folgende Orte: Lister Platz, Bahlsen, Markuskirche, Eilenriede, Walderseedenkmal, Dreifaltigkeitskirche, Jugendstil- und Gründerzeitgebäude in verschiedenen Straßen, Wedekindplatz, Körtingbrunnen, Lister Meile. Unser Spaziergang dauert ca. 90 – 100 Minuten.

1 × Mittwoch, 17.00 – 18.30 Uhr, 8. Mai 2019
Treffpunkt: Lister Platz, oben am Abgang zu den U-Bahnstation der Linien 3,7,9
Teilnahmegebühr 7 Euro / Mitglieder 5,50 Euro

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SEM 115 (Lebens-)Lust, Kultur und Religion.
Über »Babettes Fest« von Tanja Blixen

Andreas Kühntopp, Theologe

»Man ist, was man isst.« Solch ein Gedanke kommt einem vielleicht nach der Lektüre von Tania Blixens kurzer Erzählung »Babettes Fest« in den Sinn. Eine französische Meisterköchin ist in die Pariser Aufstände 1871 verwickelt und flüchtet nach Norwegen, wo sie Unterschlupf bei einem Schwesternpaar – Töchter eines Probstes, die in strenger Frömmigkeit leben – findet. Nach 12 Jahren Dienst als Hausmädchen bei den Schwestern gewinntsie in der französischen Lotterie eine ungeheure Summe Geldes, die sie zur Gänze für nur ein einziges opulentes Mahl ausgibt. Das ist Babettes Fest! Bekannt ist, dass raffinierte Speisen und eine sinnliche Atmosphäre auch erotische Empfindungen wecken können. Bei Tania Blixen sind es allerdings weniger körperliche Gelüste als zärtliche Erinnerungen, die sich beim Essen und Trinken des Festmenüs einstellen – essen, fühlen, erinnern gehören zusammen. Menschen, die zwanghaft leibfeindlich eingestellt sind, werden zumindest für eine bestimmte Zeit freier und lebendiger. Es ist aber auch eine Kultur- und Künstlergeschichte, die Tania Blixen hier geschrieben hat, Kochen als Kunst des Augenblicks. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, welche theologische(n) Bedeutung(en) die Geschichte haben könnte und nehmen dazu auch das biblische Gleichnis vom Festmahl (Lukas 14,15–24) wahr, um die spirituelle Dimension des Essens besser zu verstehen.

1 × Freitag, 17.30 – 19.00 Uhr, 31. Mai 2019
1 × Sonnabend, 11.00 – 14.00 Uhr, 1. Juni 2019
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 21 Euro / Mitglieder 16 Euro

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SEM 116 Jerusalem zwischen Hoffnung, Gericht und Politik

OLKR Prof. Dr. Klaus Grünwaldt, Theologe

Jerusalem ist bereits in der Zeit der Bibel ein schillernder Ort. Hier spielt sich wie unter einem Brennglas Israels Leben mit Gott in der Geschichte ab. Denn: Jerusalem ist der Ort, wo Gott seinem Volk begegnet, im Tempel – und Jerusalem ist ebenso Ort des Königspalastes von Salomo und seinen Nachkommen auf dem Königsthron. Kein Wunder, dass dieser Ort Thema tiefen religiösen Nachdenkens wurde, genauso aber auch von Hoffnungen und Erwartungen. Nicht zuletzt aber haben gerade Jerusalem auch die Unheilweissagungen der Propheten besonders hart getroffen – Weissagungen, die in erheblicher Spannung zu dem Selbstverständnis der »Stadt Gottes« standen, wie es sich z. B. in vielen Psalmen ausgedrückt findet. Der Vortrag will den verschiedenen Sichtweisen der alttestamentlichen Propheten auf Jerusalem nachgehen. Ausdrücklich sei betont, dass es im Vortrag nicht um das gegenwärtige Jerusalem und den Nahostkonflikt geht. Aber um diesen zu verstehen, ist ein Blick auf Geschichte und Theologie der heiligen Stadt gewiss hilfreich. Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Hannoverschen Bibelgesellschaft e. V.

1 × Donnerstag, 18.15 – 19.45 Uhr, 6. Juni 2019
Haus kirchlicher Dienste, Archivstraße 3, Raum A2
Teilnahmegebühr 7 Euro / Mitglieder 5 Euro

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Aktuelles Programm der Stadtakademie