Stadtakademie

Herzliche willkommen zu unserem Programm 2018
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Seminare am Tage und Workshops

Sem 100 Senioren-Kantorei

Lothar Mohn, Kirchenmusikdirektor

Die Seniorenkantorei besteht nun bereits seit über zehn Jahren. Nahezu wöchentlich probt der Chor geistliche und weltliche Literatur, die in Gottesdiensten und Konzerten zur Aufführung gelangt. Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit herzlich willkommen!

Mittwochs, 9.30 – 11.15 Uhr
Leibnizsaal in der Neustädter Kirche, Rote Reihe 8
Anmeldung bei KMD Lothar Mohn,
Tel.: 0177/6111954, E-Mail: lotharmohn@aol.com

 

SEM 101 »Und dann gehen wir in die Oper …«:
»Aida« von Guiseppe Verdi.
Einen Opernbesuch vorbereiten und erleben

Michael Stier, Theologe, Musikwissenschaftler

Aida ist eine der meistgespielten Opern von Guiseppe Verdi. Ihre Geschichte ist spannend: 1871 wurde sie komponiert – in Auftrag gegeben von Ismael Pascha, dem türkischen Vizekönig in Ägypten. Anlass war die Eröffnung des Suezkanals. Mit dieser Oper bewies Verdi, dass ihm eine Modernisierung der Oper gelungen war: Die Verschmelzung der musikdramatischen Neuerungen mit der Tradition der Belcanto-Oper. Der Termin für den gemeinsamen Opernbesuch wird im Seminar festgelegt.

4 × mittwochs, 11.00 – 12.30 Uhr,
7., 14., 21. März, 4. April 2018
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 28 Euro / Mitglieder 22 Euro

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SEM 102 Bachs Johannespassion – Stationen und Strukturen

Michael Stier, Theologe, Musikwissenschaftler

Wir folgen in den 4 Sitzungen des Seminars dem dramatischen Geschehen in Bachs Passionsoratorium. Verdeckte Schichten der Komposition werden frei gelegt. Es erschließt sich die Ausdrucksgewalt und die tiefe Bedeutung der barocken Klangrede in Bild und Ton. Die Johannespassion überwältigt durch die Kühnheit der Mittel und die Dramatik der Darstellung.

4 × mittwochs, 15.00 – 16.30 Uhr,
7., 14., 21., März, 4. April 2018
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 28 Euro / Mitglieder 22 Euro

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SEM 103 Ich liebe Dich – Ein Wort in der Krise?
Liebe in der Gegenwartsliteratur

Dr. Uwe Sänger, Literaturwissenschaftler

Im Jahr 2009 stellte die Schriftstellerin Juli Zeh fest, dass „Liebe […] bestenfalls Partnerschaft [heißt] und […] zum Anwendungsfall für einen Handwerkskasten voller Flirt-Techniken, Kommunikations-Techniken, Sex-Techniken und Deeskalations-Techniken‘ geworden [ist].“ Liebe steht zwischen romantischem Heilsversprechen und dem Markt der ‚Dating‘ – Börsen, zwischen Glückswunsch und zermürbendem Alltag, zwischen zehrendem Verlangen und steter Ernüchterung. Die Liebesbilder der Gegenwart sind ebenso vielfältig wie verwirrend. Zahlreiche Partnerschaftsratgeber raten zur Inszenierung des eigenen Ichs und versuchen elementare Unsicherheit in Orientierung zu verwandeln. Also: Wie steht es um die Liebe, das Sprechen darüber und überhaupt um eine Sprache der Liebe? Wir untersuchen dies anhand von Texten von Anne Weber, Annette Mingels, Navid Kermani, Botho Strauß, Undine Gruenter, Martin Walser u.a. Die Seminarunterlagen können im Kurs erworben werden.

4 × mittwochs, 17.30 – 19.00 Uhr,
7., 14., 21., 28. März 2018
Gemeindehaus, Kreuzstraße 3/5 (UG!)
Teilnahmegebühr 28 Euro / Mitglieder 22 Euro

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SEM 104 Die Wehrmacht und der militärische Widerstand während des Zweiten Weltkriegs: Seminar mit gefilmten Zeitzeugen-Interviews

Dr. Dirk Alt, Historiker

Der militärische Widerstand gegen das NS-Regime nimmt einen besonderen Stellenwert in der Gedenkkultur der Bundesrepublik ein. Dies gilt besonders für das gescheiterte Stauffenberg-Attentat und den Putschversuch vom 20. Juli 1944. Im Rahmen des Seminars sollen die praktischen Motive und ethischen Beweggründe der Widerstandsgruppe um Stauffenberg behandelt werden, aber auch ihre Erfolgsaussichten im historischen Kontext. Waren die Verschwörer eine isolierte Gruppe innerhalb der Wehrmacht? Wie viel Rückhalt hatte die nationalsozialistische Führung überhaupt noch unter den Soldaten? Hätte ein erfolgreiches Attentat auf Hitler auch das NS-Regime beseitigt? Diesen Fragen soll mit Hilfe gefilmter Zeitzeugen-Interviews nachgegangen werden, die zugleich die Möglichkeit geben, sich mit den Haltungen und Erfahrungen der Frontsoldaten-Generation kritisch auseinanderzusetzen.

1 × Sonnabend, 11.00 – 18.00 Uhr, 17. März 2018
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 28 Euro / Mitglieder 22 Euro

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SEM 105 Lichtenberger Stimmarbeit

Gerhard Hagedorn, Chorleiter

Sie lernen in diesem Kurs die zutiefst befreiende Stimmarbeit nach Gisela Rohmert (Lichtenberg) kennen. Die Lichtenberger Methode lehrt ein Singen in einer beglückenden Fülle und Brillanz, das nicht ermüdet, das den singenden Menschen selbst und die Hörerin / den Hörer tief berührt, gerade weil es keine äußerliche Wirkung erzielen will. Das Prinzip des Nicht-Tuns wird im Klang der Stimme praktisch erfahrbar. Die Resonanzfähigkeit des Körpers wird entwickelt. Sie werden die Veränderungen Ihres eigenen Klangs in kurzer Zeit erleben.

6 × montags, 11.30 – 13.00 Uhr,
19., 26. März, 9., 16., 23., 30. April 2018
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 42 Euro / Mitglieder 33 Euro

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SEM 106 A/B/C Mit Märchen Lebensrätseln auf der Spur

Karin Hieronimus, Märchenerzählerin

Märchen können zu Wegweisern im Leben werden. Sie bieten die Möglichkeit einer ganzheitlichen Beschäftigung mit Fragen unserer Existenz und helfen uns, Antworten darauf zu finden. Im Seminar arbeiten wir assoziativ mit den Bildern und Symbolen, die die Märchen für uns bereithalten. Dabei spricht jeder und jede auf die Poesie ganz unterschiedlicher Bilder an und entdeckt für sich einen eigenen assoziativen Zugang zu den Weisheiten der Märchen. Gemeinsam teilen wir das Entdeckte. An jedem Termin beschäftigen wir uns mit einem Märchen:

 

SEM 2016 A „Rumpelstilzchen“ –

Von der Kraft, die Leben schafft (19.3.)

SEM 2016 B „Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich“ –

Wandlung durch Begegnung (16.4.)

SEM 2016 C „Rapunzel“ –

Entwurzeln und Verwurzeln, Wege zum Eigen-sein (14.5.)

3 × montags, 10.00 – 12.00 Uhr,
19. März, 16. April, 14. Mai 2018
Gemeindehaus Gartenkirchengemeinde, Marienstr. 35
Die Termine können ggf. auch einzeln gebucht werden und kosten dann jeweils 10 Euro/ Mitglieder 7,50 Euro
Für alle drei Termine:
Teilnahmegebühr 30 Euro / Mitglieder 22,50 Euro

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SEM 107 Völker der 1000 Götter – der Alte Orient (Teil I)

Dr. phil. Beate Veil, Ur- und Frühhistorikerin, Archäologin

Die Sumerer Mesopotamiens und die alten Ägypter haben um das 3. Jh. v. Chr. als erste eine Schrift entwickelt und damit einen wichtigen Schritt zur sogenannten „Hochkultur“ vollzogen. Eine Vielzahl antiker Kulturen Mesopotamiens ist bekannt, doch wer waren die Sumerer, Babylonier, Assyrer und Hethiter? Was bewirkte die bahnbrechende Erfindung der Schrift? Welche Rolle spielte die Religion? Wieso gibt es dort die ältesten Nachweise von Metallurgie? Konnten die großen Reiche ohne ein Rechtssystem existieren? Diese und viele andere Fragen werden wir klären. Wir werden uns in diesem Seminar strukturiert mit der altorientalischen Geschichte und Kultur und ihrer möglichen Vorreiterrolle beschäftigen. Wer lesen mag zur Vorbereitung: Edzard, Dietz-Otto, 2009: Geschichte Mesopotamiens, 2. Aufl.

5 × mittwochs, 10.00 – 12.00 Uhr,
21. März (Raum OG!), 28. März, 11., 18., 25. April 2018
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 45 Euro / Mitglieder 35 Euro

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SEM 108 Der Totentanz predigt vom Leben. Geschichte und Bildsprache der mittelalterlichen Totentänze

Holger Wetjen, Autor für Ev. Publizistik, Journalist

Unsere Gesellschaft verdrängt Krankheit, Verfall, Tod. Der Mensch muss immer jung, dynamisch und leistungsfähig sein. Das späte Mittelalter kannte eine Kunstform, in der Tod und Leben, Krankheit und Gesundheit nicht als Gegensätze, sondern als ein zusammenhängendes Ganzes dargestellt wurden: den Totentanz. Was hat er uns heute zu sagen?

1 × Donnerstag 15.00 – 18.00 Uhr,
22. März 2018
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 14 Euro / Mitglieder 12 Euro

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SEM 109 Bildungsphilosophie (Teil I)

Dr. Benjamin Lindner, Philosoph

Das Seminar ist als Lektürekurs gedacht. Gegenstand sind klassische Texte der Erziehungs- und Bildungsphilosophie. Die Ideen von Philosophen aus Antike, Mittelalter und Neuzeit sollen gemeinsam erarbeitet und diskutiert werden. Dies mag auch neue Perspektiven auf die Gegenwart eröffnen: Wie und wozu soll der Mensch überhaupt erzogen werden?

4 × freitags, 17.30 – 19.30 Uhr,
23. März, 6., 13., 20. April 2018
Gemeindehaus, Kreuzstraße 3/5 (EG)
Teilnahmegebühr 36 Euro / Mitglieder 28 Euro

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SEM 110 Jesus Christus in der Filmkunst– Drei Kurzfilme zwischen Leben, Glauben und künstlerischem Experiment

Steffen Marklein, Theologe, Landeskirchlicher Bibelpastor

Jesusfilme gibt es seit den Anfängen von Cinématographie und Kino. Wir wollen uns mit drei Kurzfilmen beschäftigen, in denen das Leben Jesu spannend und ungewöhnlich inszeniert wird. Neben der Auseinandersetzung mit den ästhetischen Elementen und biblischen Bezügen der Filme kann bei Interesse auch ihre didaktische Dimension zur Sprache kommen. Gezeigt werden erstens der älteste erhaltene Jesusfilm der Brüder Lumière aus dem Jahr 1897, zweitens ein zeitgenössischer Experimental-Kurzfilm zu den Kreuzwegstationen sowie drittens ein Film zum Thema (Abend-)Mahl und Gerechtigkeit. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Hannoverschen Bibelgesellschaft e.V..

1 × Donnerstag, 9.30 – 12.00 Uhr,
5. April 2018
Hanns-Lilje-Haus, Knochenhauerstraße 33,
30159 Hannover, Raum Hildesheim
Teilnahmegebühr 7,50 Euro / Mitglieder 5 Euro

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SEM 111 Religion, Kunst, Kirche (Teil I)

Prof. Dr. Heino R. Möller, Kunstwissenschaftler

Über eine schwierige Beziehung in der Moderne des 19. und 20. Jahrhunderts.

6 × freitags 11.00 – 12.30 Uhr,
6., 13., 20., 27. April, 4., 11. Mai 2018
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 42 Euro / Mitglieder 33 Euro

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SEM 112 Schreibwerkstatt: Schreiben macht Spaß

Jeanette Kießling, Journalistin

Ein Tag für sich selbst und die eigene Schreiblust – für alle, die schreiben oder damit anfangen möchten. Mit spielerischen Schreibübungen nähern wir uns der Welt des kreativen Schreibens, lassen uns inspirieren von Bildern oder Musik, von Lyrik oder Prosa, von Wünschen oder Wirklichkeiten, von Ernst oder Humor – bis unsere ganz eigenen Geschichten entstehen. Ob sie realistisch sind, verfremdet werden oder ganz der Phantasie entspringen, das wissen nur die Schreibenden selbst … Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

1 × Sonnabend, 11 – 18 Uhr, 7. April 2018
Gemeindehaus Kreuzstraße 3/5 (EG)
Teilnahmegebühr 28 Euro / Mitglieder 22 Euro

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SEM 113 Griechisch-Kurs für Anfänger

PD Dr. Gustav-Adolph Schoener, Religionswissenschaftler

Im Kurs lernen wir die griechische Buchstabenschrift und erste grammatikalische Grundlagen der altgriechischen Sprache kennen. Späterhin werden uns Bezüge zur Sprache des Neuen Testaments beschäftigen. Angaben über empfohlene Literatur bzw. für ein Wörterbuch werden in der ersten Sitzung gegeben. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

10 × donnerstags, 17.00 – 18.30 Uhr,
12., 19., 26. April, 3., 17., 24., 31. Mai, 7., 14., 21. Juni 2018
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 60 Euro / Mitglieder 50 Euro

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SEM 114 Falten- und facettenreich – im Alter Neues entdecken

Nora Boris, Supervisorin, Beraterin, Pastorin i.R.

Neuanfänge können im Alltag des Alters vielerlei einschließen, wie

  • das Übernehmen neuer selbstbestimmter Aufgaben,
  • das Gestalten von veränderten Rollen und Beziehungen,
  • das Annehmen gesundheitlicher Einschränkungen, Verluste und Mühen.

Über diese Themen möchte ich mit der Gruppe ins Gespräch kommen und dazu auch transaktionsanalytische Modelle vorstellen, die uns helfen, Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung zu erfassen. Dabei werden uns folgende Aspekte beschäftigen:

  • Humor,
  • Wissen um Endlichkeit,
  • Augenblicke der Ewigkeit,
  • Annehmen der Realität,
  • Leben in Beziehungen,
  • Entwicklungsaufgaben,
  • sowie Altersspiritualität.

5 × dienstags, 10.30 – 12.00 Uhr,
17., 24. April, 15., 22., 29. Mai 2018
Posthornstraße 40, 30449 Hannover,
Linie 9, Haltestelle Lindener Markt
Teilnahmegebühr 35 Euro / Mitglieder 27,50 Euro

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SEM 115 Die Hanse

Dr. phil. Beate Veil, Ur- und Frühhistorikerin, Archäologin

Jeder kennt die Hanse und weiß, dass es eine Vereinigung niederdeutscher Kaufleute war, Hansetage abgehalten wurden, es Hansestädte gab und noch gibt, dass Hansekoggen die Waren transportierten. Doch wie funktionierte dieser Bund? Wie hat er sich entwickelt und was hat die Hanse mit der Städtebildung zu tun? Sie existierte fast 600 Jahre vom 12. bis zum 17. Jh., warum verlor sie ihre Wirtschaftskraft? Gibt es heute noch Auswirkungen der Hanse? Was können die Ausgrabungsergebnisse in Lübeck zur Stadtgeschichte des „Hauptes der Hanse“ beitragen? In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit diesen und vielen anderen Fragen rund um die Hanse. Wer lesen mag zur Vorbereitung: Dollinger, Philippe: Die Hanse. 6. überarbeitete Auflage. 2012 sowie Hammel-Kiesow, Rolf; Puhle, Matthias; Wittenburg, Siegfried: Die Hanse. 2015

5 × mittwochs, 10.00 – 12.00 Uhr,
2., 9., 16., 30. Mai, 6. Juni 2018
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 45 Euro / Mitglieder 35 Euro

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SEM 116 Unser christlicher Glaubensweg. Wo er beginnt und wo er endet (Ein neuer Versuch)

Prof. Dr. Axel Denecke, Theologe

Anknüpfend an die gleichnamige Reihe von 2014 und der aus ihr 2016 hervorgegangenen Publikation von Professor Denecke, die mit großem Echo und lebhafter, zum Teil auch kontroverser, Diskussion wahrgenommen wurde, bietet er in diesem Jahr eine Reihe zur Fortentwicklung seiner theologischen Überlegungen an. Die einzelnen Termine sind wie gewohnt so gestaltet, dass sie mit einem 45 minütigen Impulsreferat von Professor Denecke beginnen und danach die gleiche Zeit zur Diskussion zur Verfügung stellen. Folgender Ablauf ist geplant:

  • Das christliche Glaubensdogma: „Der Jude Jesus von Nazareth– Alles, was Du von Gott und Dir wissen kannst und musst, steckt im Leben Jesu“
  • Das Leben „des irdischen Juden Jesus und des Christus unseres Glaubens“ (2. Artikel des Credo)
  • „Das Reden von Gott – konsequent von Jesus her betrachtet“ (1. Artikel des Credo)
  • „Das Leben aus dem Geist Gottes – konsequent von Jesus her betrachtet“ (3. Artikel des Credo)
  • Die provokante These des Dalai Lama: „Ethik ist wichtiger als Religion“

Die Anschaffung des Buches zur Mitarbeit ist nicht zwingend notwendig, aber wünschenswert, da hilfreich. Denecke, Axel: Unser christlicher Glaubensweg. Verlag Blaues Schloss Marburg, 2016, 264 S., 19.90 €.
Das Buch kann in der Veranstaltung erworben werden.

14 × montags und donnerstags, 11.00 – 12.30 Uhr,
3., 7., 14., 17., 24., 28., 31. Mai 2018
4., 7., 11., 18., 21., 25., 28. Juni 2018
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 70 Euro / Mitglieder 55 Euro

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SEM 117 »RosebuschVerlassenschaften« Eine eindrucksvolle Kunstexkursion zu den wertvollen und schmerzlichen Spuren der menschlichen Arbeit

Jürgen Veith, Kulturwissenschaftler, Almut Breuste Künstlerin

Hans-Jürgen und Almut Breuste haben die Kunstszene in der Stadt Hannover mit Kunst im öffentlichen Raum und vor allem mit dem Projekt „RosebuschVerlassenschaften“ im alten Umspannwerk in Ahlem nachhaltig geprägt. Auf den Spuren von Breustes Kunst im öffentlichen Raum bewegen wir uns auf einem Spaziergang durch die Stadt und fahren am darauffolgenden Termin nach Ahlem, wo wir in den „RosebuschVerlassenschaften“ Almut Breuste treffen werden, die uns ihre persönliche künstlerische Arbeit und die ihres verstorbenen Mannes vorstellen wird.

1 × Mittwoch, 16.00 – 17.30 Uhr, 23. Mai 2018
Treffpunkt Spaziergang: Hinter dem Kulturzentrum Pavillon in der Lister Meile 4, am Treppenabgang zur Niki de St. Phalle Passage

1 x Freitag, 13.00 – 16.00 Uhr, Mai 2018, 25. Mai 2018
Treffpunkt Atelierbesuch: Haltestelle der Buslinie 700 am Zentralen Omnibusbahnhof ZOB.
Nach dem Ausstieg in Ahlem 15 Minuten Fußweg zu den RosebuschVerlassenschaften, Rosebuschweg 9, 30453 Hannover
Teilnahmegebühr 21 Euro / Mitglieder 17 Euro
-Fahrttickets lösen die Teilnehmenden selbst-

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SEM 118 Daniel Kehlmann: Tyll. Ein Lektüreseminar

Dr. Uwe Sänger, Literaturwissenschaftler

Tyll Eulenspiegel als Figur einer Umbruch- und Krisenzeit – Daniel Kehlmann versetzt die Narrenfigur aus dem Volksbuch in die Zeit des 30 – jährigen Krieges. Sein spannendes, vielschichtiges Buch ist historischer Roman, Künstlerbiographie, aber auch ein Text über das Erzählen selbst, die Erzählbarkeit von Geschichte und von Sein und Schein. Es ist eine multiperspektivische Erzählkunst, die der Autor mit einem Geschichtspanorama verknüpft. Die historischen Quellen, derer er sich bedient, verorten die Figur in vielen Bezügen, u.a. in Grimmelshausens “Simplicissimus“, Shakespeares Narren und der Vagantenlyrik des späten Mittelalters. Im Mittelpunkt des Seminars steht die genaue Lektüre des Textes und die Aufschlüsselung seiner Kontexte. Dazu gehören ein kulturgeschichtlicher und literaturhistorischer Blick auf Entstehung und Rezeption der Figur und der Narrenfiguren allgemein. Das Buch von Kehlmann sollte nach Möglichkeit vor Beginn des Seminars gelesen werden.

4 × mittwochs, 10.30 – 12.00 Uhr,
6. Juni (Raum im OG!), 13., 20., 27. Juni 2018
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 28 Euro, Mitglieder 22 Euro

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SEM 119 Hiob und die Frage nach dem gerechten Gott
Vortrag und Gespräch

OLKR Prof. Dr. Klaus Grünwaldt, Theologe

Seit Menschen an Gott glauben, sind sie von der Frage bewegt, ob dieser Gott ein liebender Gott oder ob er ein gerechter Gott ist – und ob er beides sein kann. Das biblische Buch, an dem die Frage aufbricht, ist das Buch Hiob: Die Geschichte eines Mannes, der aufgrund einer Wette zwischen Gott und Satan Besitz, Familie und Gesundheit verliert und der angesichts seiner gefühlten Schuldlosigkeit von Gott eine Antwort auf die Frage fordert, warum ihm das widerfahren ist. Der Vortrag führt in die Entstehung und Theologie des Buches Hiob ein und fragt, ob die Antwort, die Gott Hiob gibt, auch uns heute bei der Bewältigung von Leid helfen kann. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Hannoverschen Bibelgesellschaft e.V..

1 × Donnerstag, 18.15 – 19.45 Uhr,
14. Juni 2018
Haus kirchlicher Dienste, Archivstraße 3 (Raum B)
Teilnahmegebühr 7 Euro / Mitglieder 5,50 Euro

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SEM 120 Finanziell fit im Alter

Bernd Preibisch, Diplom-Sozialarbeiter

Immer mehr Menschen müssen im Alter von sehr wenig Geld leben. Wie vermeide ich es, in die Altersüberschuldung zu geraten? Welche Möglichkeiten gibt es, sich mit wenig bestmöglich zu organisieren? Oft sind Menschen, die in absehbarer Zeit in Altersrente gehen werden oder seit kurzem in Rente sind, mit diesen Fragen besonders befasst. Wir informieren praxisnah über das Thema Geld und die Vermeidung typischer Schuldenfallen im Alter.
Bitte melden Sie sich bei Interesse. Über einen Seminartermin informieren wir Sie rechtzeitig.

Diakonisches Werk, Burgstraße 8 – 10
Teilnahmegebühr: 7 Euro / Mitglieder 5,50 Euro

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