Stadtakademie

Herzliche willkommen zu unserem Programm 2019
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Seminare am Tage und Workshops

Sem 200 Senioren-Kantorei

Lothar Mohn, Kirchenmusikdirektor

Die Seniorenkantorei besteht nun bereits seit über zehn Jahren. Nahezu wöchentlich probt der Chor geistliche und weltliche Literatur, die in Gottesdiensten und Konzerten zur Aufführung gelangt. Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit herzlich willkommen!

Mittwochs, 9.30 – 11.15 Uhr
Leibnizsaal in der Neustädter Kirche, Rote Reihe 8
Anmeldung bei KMD Lothar Mohn,
Tel.: 0177/6111954, E-Mail: lotharmohn@aol.com

 

SEM 201 Praktische Philosophie (Teil II)

Prof. Dr. Benjamin Lindner, Philosoph

Die praktische Philosophie beschäftigt sich Kant zufolge damit, was aus Freiheit möglich ist. In der Ethik geht es z. B. um die Frage: »Was soll ich tun?« Gesellschaft, Politik, Recht und Kultur sind ebenfalls Perspektiven der praktischen Philosophie. Im Seminar werden kurze philosophische Texte gemeinsam gelesen und diskutiert. Außerdem wird anhand von Fallbeispielen und Dilemmata die Urteilskraft trainiert. Neueinsteiger sind herzlich willkommen.

4 × freitags, 17.30 – 19.30 Uhr,
6., 13., 27. September, 4. Oktober 2019
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 37 Euro / Mitglieder 29 Euro

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SEM 202 MEINE FEINDE LIEBEN – GEHT DAS ÜBERHAUPT?

Christoph Wege, P. i. R ., Klinikseelsorger, dipl. Gruppenleiter
TZI – Themenzentrierte Interaktion

Meine Feinde lieben – geht das überhaupt?
Häufig verurteile ich andere ganz selbstverständlich, ohne dass es mir besonders auffällt. Und es kommt auch vor, dass ich selber mit mir hadere, weil ich dies oder das an mir nicht mag. Manchmal hilft bereits ein anderer Blick auf meine „Feinde“. Schwelende Spannungen und Konflikte in mir und in meinem Umfeld beeinträchtigen meine Lebensfreude. Wie kann ich mich von der Last solch kräftezehrender Störungen befreien? Mit Hilfe der Haltung und Methode der Themenzentrierten Interaktion suchen wir gemeinsam nach Klärungen.

1 × Sonnabend, 10.00 – 17.30 Uhr, 14. September 2019
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 30 Euro / Mitglieder 24 Euro

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SEM 203 Lichtenberger Stimmarbeit

Gerhard Hagedorn, Chorleiter

Sie lernen in diesem Kurs die zutiefst befreiende Stimmarbeit nach Gisela Rohmert (Lichtenberg) kennen. Die Lichtenberger Methode lehrt ein Singen in einer beglückenden Fülle und Brillanz, das nicht ermüdet, das den singenden Menschen selbst und die Hörerin / den Hörer tief berührt, gerade weil es keine äußerliche Wirkung erzielen will. Das Prinzip des Nicht-Tuns wird im Klang der Stimme praktisch erfahrbar. Die Resonanzfähigkeit des Körpers wird entwickelt. Sie werden die Veränderungen Ihres eigenen Klangs in kurzer Zeit erleben.

7 × montags, 11.30 – 13.00 Uhr,
16., 23., 30. September, 7., 14., 21. 28. Oktober 2019
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 49 Euro / Mitglieder 38 Euro

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SEM 204 DER HINÜBERSCHE GARTEN IN MARIENWERDER
– Ein Stadtspaziergang

Jürgen Veith, Kulturwissenschaftler

Beim Hinüberschen Garten in Marienwerder handelt es sich um den ersten Landschaftsgarten in Hannover. Der Schöpfer, Jobst Anton von Hinüber war Freimaurer, weswegen sich ganz viele derartige Symboliken und Ausstattungen im Garten finden. Die Anreise, ca.25 Minuten, erfolgt mit Bahn und Bus ab Kröpcke. Der Spaziergang dauert 60-70 Minuten. Enden kann er in der gegenüberliegenden Gaststätte „Waldkauz“. Gesamtdauer also 2,5 – 3 Stunden.

1 × Tag, 15.00 – 18.00 Uhr, 16. September 2019
Treffpunkt: An der Kröpcke-Uhr
Teilnahmegebühr 14 Euro / Mitglieder 11 Euro

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SEM 205 A / B / C WAS MÄRCHEN VON (VER-)WANDLUNG WISSEN …

Karin Hieronimus, Märchenerzählerin

„Was, wenn Verwandlung nicht, ist dein drängender Auftrag?“ Diese Frage stellt Rainer Maria Rilke in einer seiner „Duineser Elegien“. Der Gestaltwandel, die Metamorphose, gehört zu den Lieblingsmotiven der Volksmärchen. Auf ganz unterschiedliche Weise erzählen sie davon. Mit drei Märchen machen wir uns auf den Weg, der Perspektiven zur Wandlung aufzeigt und damit eine erlösende Verwandlung möglich macht. An jedem Termin beschäftigen wir uns mit einem Märchen.

 

SEM 205 A DAS ESELEIN

Dienstag, 17. September 2019

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SEM 205 B DIE DREI FEDERN

Montag, 21. Oktober 2019

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SEM 205 C FUNDEVOGEL

Dienstag, 26. November 2019

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1 x Dienstag ,1 × Montag, 1 x Dienstag, 10.00 – 12.00 Uhr, 17. September, 21. Oktober, 26. November 2019
Gemeindehaus Gartenkirchengemeinde, Marienstr. 35
Die Termine können ggf. auch einzeln gebucht werden und kosten dann jeweils 10 Euro / Mitglieder 7,50 Euro
Für alle drei Termine: Teilnahmegebühr 28 Euro / Mitglieder 22 Euro

 

SEM 206 DER STOIZISMUS DER KLEINEN LEUTE – ÜBER ROBERT SEETHALER

Dr. Uwe Sänger, Literaturwissenschaftler

Die Romane des österreichischen Autors Robert Seethaler haben durchaus Furore gemacht: “Der Trafikant“, “Ein ganzes Leben“ und zuletzt “Das Feld“ – in der er eine Polyphonie der Toten ent- faltet – verbindet eine spezifische Tonlage der kunstvollen Einfachheit. Seine Figuren bevölkern das Abseits. Aus den Milieus, aus denen sie kommen beziehen sie ein Lebenswissen, das sich abkehrt von den Zumutungen des modernen Lebens und doch in dieser Abkehr daran gebunden bleibt. Gegenstand des Seminars sind Themen, Motive und Erzählschauplätze sowie die Sprachformen, die sich seinen Figuren in ihrer Kargheit der Herkunft und ihrer Weltsicht anverwandeln.

2 × mittwochs, 10.30 – 12.00 Uhr,
25. September, 2. Oktober 2019
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 14 Euro / Mitglieder 11 Euro

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SEM 207 JERUSALEM ZWISCHEN HOFFNUNG, GERICHT UND POLITIK

OLKR Prof. Dr. Klaus Grünwaldt, Theologe

Jerusalem ist bereits in der Zeit der Bibel ein schillernder Ort. Hier spielt sich wie unter einem Brennglas Israels Leben mit Gott in der Geschichte ab. Denn: Jerusalem ist der Ort, wo Gott seinem Volk begegnet, im Tempel – und Jerusalem ist ebenso Ort des Königspalastes von Salomo und seinen Nachkommen auf dem Königsthron. Kein Wunder, dass dieser Ort Thema tiefen religiösen Nachdenkens wurde, genauso aber auch von Hoffnungen und Erwartungen. Nicht zuletzt aber haben gerade Jerusalem auch die Unheilweissagungen der Propheten besonders hart getroffen – Weissagungen, die in erheblicher Spannung zu dem Selbstverständnis der »Stadt Gottes« standen, wie es sich z. B. in vielen Psalmen ausgedrückt findet. Der Vortrag will den verschiedenen Sichtweisen der alttestamentlichen Propheten auf Jerusalem nachgehen. Ausdrücklich sei betont, dass es im Vortrag nicht um das gegenwärtige Jerusalem und den Nahostkonflikt geht. Aber um diesen zu verstehen, ist ein Blick auf Geschichte und Theologie der heiligen Stadt gewiss hilfreich. Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Hannoverschen Bibelgesellschaft e. V.

1 × Donnerstag, 18.15 – 19.45 Uhr, 26. September 2019
Haus kirchlicher Dienste, Archivstraße 3, Raum A2
Teilnahmegebühr 7 Euro / Mitglieder 5 Euro

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SEM 208 BIBEL EINMAL ANDERS – FOTOGRAFISCHE BILDER UND BIBEL

Andreas Kühntopp, Theologe

Unsere Zeit ist geprägt von Bildern, die faszinieren. Wir nehmen viele Bilder aber nicht mehr so bewusst wahr, denn sie stehen uns durch digitale Medien in immer größerer Zahl zur Verfügung. Das Seminar möchte unseren Umgang mit Bildern und das Verhältnis von Bild und Text erkunden. Wie entstehen Bilder auf der Grundlage von Texten und wie beeinflussen Bilder unser individuelles Textverständnis? Die Teilnehmer*innen werden durch Anregungen aus der Bibel dazu motiviert eigene Bilder zu fotogra- fieren. Aus diesem Grund hat die Veranstaltung sowohl den Charakter eines Seminars wie auch den, eines Workshops. Hier werden wir dem Verhältnis der eigenen Fotos sowie künstlerischer Positionen zu biblischen Texten intensiver nachgehen, indem wir ausgewählte biblische Texte lesen, die für uns eine persönliche Bedeutung haben, und versuchen diese in fotografische Bilder umzusetzen – und, indem wir uns von Fotografien der bildenden Kunst, die biblische Themen behandeln, inspirieren lassen, neu und anders über biblische Bezüge nachzudenken. Die Teilnehmer*innen müssen weder über besondere fotografische Kenntnisse noch über umfangreiche Bibelkenntnisse verfügen. Es geht vielmehr darum, sich auf neue Erkenntnisse und Deutungsangebote einzulassen. Eine Offenheit für kreative Prozesse wird erwartet. Bringen Sie bitte eine digitale Kamera, ein Smartphone oder ein Tablet mit.

1 × Freitag, 17.30 – 19.00 Uhr, 27. September (OG) 2019
1 × Sonnabend, 11.00 – 14.00 Uhr, 28. September (EG) 2019
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 21 Euro / Mitglieder 16 Euro

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SEM 209 Falten- und facettenreich III –
im Alter Neues entdecken

Nora Borris, Pastorin i. R ., Supervisorin, Beraterin

Das Seminar richtet sich an Interessierte rund um den Eintritt in den Ruhestand, die diese Lebensphase bewusst angehen möchten. Es ist geeignet für alle, die an den vorausgehenden Seminaren teilgenommen haben und für NeueinsteigerInnen. Drei Aspekte sollen das Seminar auszeichnen: Philosophische Gedanken über das Altern, insbesondere von Odo Marquard, Impulse zur Persönlichkeitsentwicklung im Alter aus meiner transaktionsanalytischen Schatzkiste und ein lebendiger Austausch der Teilnehmenden. Es besteht das Angebot, die Seminarreihe im Gottesdienst am Ewigkeitssonntag, mit mir als Pastorin, abzuschließen. Die Gruppengröße beträgt max. 12 Teilnehmende.

5 × montags, 10.30 – 12.30 Uhr,
21., 28. Oktober, 4., 11., 18. November 2019
Posthornstraße 40, 30449 Hannover, Linie 9, Haltestelle Lindener Markt – links neben der Post durch die Schranke über den Hof, letzter Eingang Nr. 40, bitte klingeln bei TA –
1 × Gottesdienst am Sonntag, 24. November 2019, 17.30 Uhr
in der Erlöserkirche/ Gospelkirche

Teilnahmegebühr 46 Euro / Mitglieder 36 Euro

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SEM 210 BIBEL EINMAL ANDERS – ERNTEDANK

Andreas Kühntopp, Theologe

Das Ernte-Dank-Fest nehmen wir zum Anlass, um der sinnlichen Qualität von Essen und Trinken nachzuspüren. Kostproben werden dazu angeboten – diesmal nicht um satt zu werden – sondern um zu genießen. Dabei kann die Schönheit des Essens und Trinkens entdeckt werden. Die kulturelle Bedeutung des Essens erweitern wir durch den Blick in die Bibel als Koch-Lesebuch. Eigene Erfahrungen sammeln wir kreativ schreibend ein: Wann und wie habe ich das letzte Mal gegessen? Ging es dabei um Sättigung oder gab es andere Gründe? Musste ich jemals meine Ernährung umstellen? Welches Essen habe ich in den letzten Jahren neu entdeckt? Wie würde ich gerne in Zukunft essen? Wie geht es mir, wenn ich alleine esse? Wie geht es mir, wenn ich in Gemeinschaft esse? Wie ist es mir ergangen als ich Hunger und Durst hatte? Wenn ja, welche Bezüge gibt es zu biblischen Mahlgeschichten? Was vermisse ich ggf. an den biblischen Geschichten? Folgende Bibeltexte beziehen wir u.a. in unsere Überlegungen mit ein: Joh 6,1-21; Die wunderbare Brotvermehrung/ Mk 4,26-29; Gleichnis von der selbstwachsenden Saat/ Lk 12,13-21; Das Gleichnis vom reichen Kornbauern. Zum Schluss wollen wir der Frage nachgehen, ob es ausreicht, sich für Lebensmittel zu bedanken oder ob mit dem biblischen Herrschaftsauftrag (Gen 1, 26) die Aufgabe verbunden ist, mit Lebensmitteln grundsätzlich anders umzugehen. Das betrifft Wachstum, Verarbeitung, die ökonomischen Komponenten, die Überwindung der ungerechten Verteilung und den Genuss des Essens.

1 × Freitag, 17.30 – 19.00 Uhr, 25. Oktober 2019
1 × Sonnabend, 11.00 – 14.00 Uhr, 26. Oktober 2019
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 21 Euro / Mitglieder 16 Euro, ggf. plus freiwillige Spende)

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SEM 211 Erwartung, Hoffnung, Erinnern, Gedenken.
Zur Kunst der Grabplastik und des Grabmals in Mittelalter und Neuzeit (Teil II)

Prof. Dr. Heino R. Möller, Kunstwissenschaftler

Grabplastik ist eines der umfangreichsten und vielfältigsten Gebiete einer Kunstgeschichte der Plastik und durch die Jahrhunderte bzw. Jahrtausende von hoher essentieller und künstlerischer Bedeutung. Diese ist allerdings von ebenso großen sozialen Differenzen bestimmt, in der Vergegenständlichung von Hoffnung auf Erlösung und der Hoffnung auf Dauer des Erinnerns. In zwei Kursen (Teil I Frühjahr/ Teil II Herbst) werden beispielhafte Typen, Formen, Inhalte und Bedeutungen von  Werken der Grabplastik vorgestellt.

6 × freitags 11.00 – 12.30 Uhr,
25. Oktober, 1., 8., 15., 22., 29. November 2019
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 42 Euro / Mitglieder 33 Euro

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SEM 212 DER ZAUBERKESSEL DES ASTERIX, DER HEILIGE GRAL ODER DER KESSEL VON GUNDESTRUP?

Dr. phil. Beate Veil, Ur- und Frühhistorikerin, Archäologin

Um 450 v. Chr. haben die keltischen Stämme in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet in Europa einen ganz eigenen Kunststil geprägt. Eines der erstaunlichsten Kunstwerke ist der sogenannte Kessel von Gundestrup, der in Dänemark im 19. Jahrhundert zerlegt in einem Moor entdeckt wurde. Die riesigen Ausmaße des Silberkessels, die gepunzten ausdrucksstarken Szenen und Bilder bieten seit seiner Auffindung Anlass zur Diskussion über seine Herkunft und Bedeutung. Wir befassen uns in diesem Seminar zunächst allgemein mit der »keltischen Kunst« und dann mit dem Kessel von Gundestrup. Wer Freude daran hat, sich einzulesen, mag folgende Literaturhinweise beachten. Flemming Kaul: The Gundestrup Cauldron, 1991. In: The Celts; Otto-Hermann Frey: Keltische Kunst in vorrömischer Zeit, 1991; Felix Müller: Die Kunst der Kelten, 2012, Beck’sche Reihe, Bd. 2574.

5 × mittwochs, 10.00 – 12.00 Uhr,
6., 13., 20., 27. November (alle OG) , 4. Dezember 2019 (EG)
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (OG und EG)
Teilnahmegebühr 46 Euro / Mitglieder 36 Euro

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SEM 213 Johann Sebastian Bach, Matthäus Passion (Teil II)

Michael Stier, Theologe, Musikwissenschaftler
Prof. Dr. Lajos Rovatkay, Musikwissenschaftler

Als Bach um 1727 für die Leipziger Thomaskirche die Komposition der Matthäus-Passion in Angriff nahm, hatte er eine großangelegte musikalische Architektur im Sinn, sowohl in Hinsicht auf den sprachlichen Aufbau als auch die klangliche Vielschichtigkeit (mit zwei Chören und zwei Orchestern). Dieses Vorhaben ist ihm zur Vollendung gelungen- als eines der wichtigsten Werke abendländischer Musik: Das Streben nach dem Absoluten, das zutiefst Aufwühlende, gleichzeitig Ausgewogene und Bebende dieser Klanggröße, veranschaulichen auf beeindruckende Weise den letzten Gang Jesu. Die Kursleitung blickt von beiden Blickwinkeln aus auf das Werk: Prof. Rovatkay aus der Perspektive der Musik und P. Stier aus der von Text und Theologie. Neue Teilnehmende sind herzlich willkommen.

4 × mittwochs, 11.00 – 12.30 Uhr,
6., 13., 20., 27. November 2019
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 28 Euro / Mitglieder 22 Euro

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SEM 214 »Und dann gehen wir in die Oper …« –
KÖNIG KAROTTE VON JACQUES OFFENBACH OPER GEMEINSAM VORBEREITEN UND ERLEBEN

Michael Stier, Theologe, Musikwissenschaftler

Jaques Offenbach wäre in diesem Jahr 200 Jahre alt geworden, ein Anlass für die Staatsoper Hannover, seine Oper „König Karotte“ auf die Bühne zu bringen. 1872 war die Uraufführung in Paris ein triumphaler Erfolg mit 193 Aufführungen in 6 Monaten. Jacques Offenbach und Victorien Sardou haben mit »König Karotte« eine »Opéra-bouffe-féerie« geschaffen, die sowohl märchenhaftes Zaubertheater als auch komödiantische Opéra bouffe aufführen. Theatraler Schein in 19 Bildern und 4 Akten, spektakuläre Büh- nen- und Requisiteneffekte, es u.a. treten auf: lebendiges Gemüse, singende Tiere, Hexen und Zauberer. Doch erleben wir eine Parabel von tieferer Bedeutung. Mitreißend, pulsierend und ungemein theaterwirksam ist Offenbachs Musik. Witzig, bissig und brisant wirkt der Text mit literarischen und politischen Anspielungen, die beinahe gegenwärtig erscheinen.

4 × mittwochs, 15.00 – 16.30 Uhr,
6., 13., 20., 27. November 2019
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 28 Euro / Mitglieder 22 Euro

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SEM 215 A / B / C Literarische Sahnestückchen:
MIT WIDERSTÄNDEN LEBEN

»Du öffnest ein Buch, das Buch öffnet dich« – im Sinne dieses chinesischen Sprichwortes werden im Literaturcafé ausgewählte »Sahnestückchen« in Ausschnitten gelesen und vorgestellt, die zum Nachdenken und gemeinsamem Gespräch anregen möchten. Dazu gibt es kleine Köstlichkeiten, Kaffee und Tee. Eine Kooperationsveranstaltung mit der Evangelischen Erwachsenenbildung
Region Hannover / Niedersachsen Mitte.

Die Termine können einzeln gebucht werden.
Planung und Moderation: Angela Biegler, EEB und
Anette Wichmann, Stadtakademie

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SEM 215 A „FRÄULEIN NETTES KURZER SOMMER“ VON KAREN DUVE

Gelesen von Dr. Ulrike Budke-Grüneklee, Theologin, Literaturwissenschaftlerin
1 × Sonntag, 15.00 – 17.00 Uhr, 10. November 2019
Hanns-Lilje-Haus, Knochenhauerstr. 33
Teilnahmegebühr 15 Euro (inkl. Kaffee u. Kuchen)

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SEM 215 B „DER TRAURIGE GAST“ VON MATTHIAS NAWRAT

Gelesen von Anette Wichmann, Stadtakademie Hannover
1 × Sonntag, 15.00 – 17.00 Uhr, 26. Januar 2020
Hanns-Lilje-Haus, Knochenhauerstr. 33
Teilnahmegebühr 15 Euro (inkl. Kaffee u. Kuchen)

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SEM 215 C „DIE GESELLSCHAFT DER UNFREIWILLIGEN TRÄUMER“ VON JOSE AQUALUSA

Gelesen von Dr. Ulrike Budke-Grüneklee, Theologin, Literaturwissenschaftlerin
1 × Sonntag, 15.00 – 17.00 Uhr, 16. Februar 2020
Hanns-Lilje-Haus, Knochenhauerstr. 33
Teilnahmegebühr 15 Euro (inkl. Kaffee u. Kuchen)

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SEM 216 LATEIN-KURS FÜR FORTGESCHRITTENE

PD Dr. Gustav-Adolf Schoener, Religionswissenschaftler

Der Kurs knüpft beim Kenntnisstand des Seminars vom Januar 2019 an und widmet sich vor allem Texten der klassischen Lektüre. Neue Teilnehmende mit Vorkenntnissen sind herzlich willkom-
men! Bei Rückfragen erhalten Sie weitere Informationen im Büro der Stadtakademie.

5 × donnerstags, 17.00 – 18.30 Uhr,
14., 28. November, 5., 12., 19. Dezember 2019
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 35 Euro / Mitglieder 28 Euro

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SEM 217 DAS BÖSE. ZU GESCHICHTE UND GEGENWART EINES BEGRIFFS UND SEINER ERSCHEINUNGSFORMEN

Dr. Uwe Sänger, Literaturwissenschaftler
PD Dr. Gustav-Adolf Schoener, Religionswissenschaftler

Wenn dunkle Mächte regieren, werden aus bösen Gedanken grauenvolle Taten. Die Geschichte legt davon Zeugnis ab. Doch woher kommt das Böse und was berichtet die Kulturgeschichtsschreibung seit der Erzählung vom Sündenfall über das Böse? Wie verändern sich die Perspektiven seit der Aufklärung? Was ist gemeint, wenn wir von “dem Bösen“ sprechen und ist es tatsächlich eine unverzichtbare Kategorie der Moral? Steckt das Böse in jedem von uns und ruft seine Abgründigkeit deshalb neben Abscheu auch Faszination hervor? Seine Erzählung hat sich jedenfalls ins Innere des Menschen verlagert, so ist es den Diskursen der Philosophie (insbesondere Kants, Hannah Arendts), der Psychologie, Kunst und Literatur zugänglich geworden. Das Seminar strebt eine exemplarische Sichtung der einschlägigen Diskurse in Theologie, Philosophie, Psychologie und gegenwärtiger neurowissenschaftlicher und evolutionsbiologischer Konzepte an. Ein Schwerpunkt wird – von der Romantik, über Baudelaire bis zu
Jonathan Lethem – in den literarischen Ausdrucksformen des Bösen liegen.

1 × Freitag, 18.00 – 19.30 Uhr, 15. November 2019 und
1 × Sonnabend, 11.00 – 16.00 Uhr, 30. November 2019
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 38 Euro / Mitglieder 30 Euro

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SEM 218 Schreibwerkstatt: Schreiben macht Spaß

Jeanette Kießling, Journalistin

Mit spielerischen Schreibübungen nähern wir uns der Welt des kreativen Schreibens, lassen uns inspirieren von Geschichten, Gedichten und Gedanken, lassen unseren spontanen Ideen freien Lauf, lassen unsere ganz eigenen Texte entstehen. Ob sie realistisch sind, verfremdet werden oder ganz und gar der Phantasie entspringen, das wissen nur die Schreibenden selbst … Ein Tag für alle, die gern schreiben oder es mal versuchen wollen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

1 × Sonnabend, 11.00 – 18.00 Uhr, 30. November 2019
Gemeindehaus Kreuzstraße 3/ 5 (EG)
Teilnahmegebühr 28 Euro / Mitglieder 22 Euro

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SEM 219 LITERATUR IM EXIL UND DIE „INNERE EMIGRATION“ DEUTSCHE AUTOREN UND DAS NS-REGIME

Dr. Uwe Sänger, Literaturwissenschaftler

Anders als Musiker oder bildende Künstler sind Schriftsteller an Sprache und Schrift ihrer Herkunftswelt gebunden. Im Exil ist ihnen der Zugang zur literarischen Öffentlichkeit und zu Publikati- onsmöglichkeiten entzogen. Einigen gelingt der Sprachwechsel, für andere ist es der Beginn von Schreibblockaden bis hin zu Sprachverlust und Schweigen. Die deutsche Literatur im Exil zwischen 1933 – 1945 hat diese Erfahrungen ganz unterschiedlich verarbeitet: Durch Thematisierung des Exils und seiner existentiellen Bedingungen, Darstellung der gefährdeten Existenz und durch Spiegelung der Erfahrungen mit der NS-Herrschaft im Genre des historischen Romans. Historische Stoffe wurden auch in der Literatur der „Inneren Emigration“ verarbeitet. Gemeint mit „innerer Emigration“ ist z.B. eine Tarnsprache oder eine passive Verweigerung gegenüber dem NS-System, ohne den Weg des aktiven Widerstands zu gehen. Obwohl manch emigrierte Literaten die moralische Integrität dieser Autoren nicht bezweifelten, führte der Begriff der „Inneren Emigration“ nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Exilierten und den in Deutschland verbliebenen Schriftstellern. Beide Gruppen nahmen für sich in Anspruch, das „andere Deutschland“ repräsentiert zu haben. Im Seminar betrachten wir ihre politischen Haltungen, analysieren ihr Schreiben und ihren Umgang mit Geschichte.

4 × mittwochs, 10.30 – 12.00 Uhr,
8., 15., 22., 29. Januar 2020
Gemeindehaus Neustädter Kirche, Rosmarinhof 3 (EG)
Teilnahmegebühr 28 Euro / Mitglieder 22 Euro

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SEM 220 FINANZIELL FIT IN DER ZWEITEN LEBENSHÄLFTE

Bernd Preibisch, Dipl. Sozialarbeiter
Christian Ernst, Schuldnerberater

Welche Möglichkeiten gibt es, sich im Rentenalter finanziell bestmöglich zu organisieren? Welche Vorsorgemöglichkeiten gibt es und welche Fallen gilt es zu vermeiden? Was ändert sich im Rentenalter für mich finanziell und wie vermeide ich es, in die Altersüberschuldung zu geraten? Inspiriert durch ein Fallbeispiel werden wir diese Fragen bearbeiten. Eine Kooperation mit der EEB Region Hannover/ Niedersachsen Mitte, der Ev. Familien-Bildungsstätte Hannover e.V. und der Schuldnerberatung des Diakonischen Werks Hannover.

1 × Freitag, 15.30 – 17.30 Uhr, 14. Februar 2020 (Anmeldeschluss: 24. Januar)
Ev. Familienbildungsstätte, Archivstraße 3, (auch Eingang Wagnerstraße)
Teilnahmegebühr: keine

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